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Der Blauflossenthun wird wegen seines Fleisches auch Roter Thun genannt, der von allen anderen Thunen anhand seiner kurzen Brustflossen zu erkennen ist. Er ist in allen Weltmeeren anzutreffen sowie im Schwarzen Meer und im Mittelmeer. Von den Thunen gibt es eine nördliche und eine südliche Variante. Die nördliche Art wird über 3 Meter lang mit einem Gewicht bis zu 650 Kilo schwer. Der südliche Blauflossenthun, der im Pazifik, Atlantik und im Indischen Ozean vorkommt, ist stark überfischt und in seinem Bestand vor der Ausrottung sehr gefährdet. Blauflossenthune jagen große Schwärme von Fischen (Makrelen, Hering, Krustentiere, Sardinen, Tintenfische) nach, um sich zu ernähren. Diese Fische sind im Drill ausdauernde Kämpfer und nur mit schwersten Geräten zu bezwingen. Beim Schleppfischen kommen Lures oder Naturköder zum Einsatz. Beim Driftfischen eignen sich als Köder gut Sardinen, mit denen man vorher anfüttert, um die Blauflossenthune anzulocken. Im Jahr 1979 wurde vor Nova Scotia ein Weltrekordfisch von 1496 lb. gefangen.
Fanggebiete für Blauflossenthune sind Nova Scotia/Kanada, Cape Hatteras vor North Carolina und die Adria. Blauflossenthune wurden in den 50er Jahren auch noch in der Nordsee zahlreich gefangen.
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