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Faszination Hechtangeln - ein gieriger Jäger

Bei den deutschen Anglern steht der Hecht mit dem Karpfen und dem Zander an der Spitze der Beliebtheitsskala. Seine räuberische Lebensweise zieht viele Angler in den Bann. In der Hauptsache frisst er Fische, aber auch Frösche, kleinere bis mittlere Säugetiere. Oft stellt er durch seine Gierigkeit viel zu großen Beutetieren nach, wobei er dann qualvoll verendet. Ein beeindruckendes Maul, die zahlreichen messerscharfen Zähne und der torpedoförmige Körperbau zeichnen ihn aus. Mit einer Schnelligkeit stürzt er sich auf die angebotenen Köder, wehrt sich im Drill tapfer und sorgt mit seinen spitzen Zähnen beim Hakenlösen noch für besonderen Nervenkitzel.

Angeln Hecht

Die Hechte laichen je nach Gewässerart und Witterung von Februar bis März. Sie suchen sich flache und stille Seitengewässer aus, wo sie ihre Eier wahllos über vorhandenes Kraut verstreuen. Die sonst so scheuen Raubfische vergessen dann völlig ihre Umgebung und man kann sie dann gut in Ruhe beobachten. Wenn die Schonzeit der Hechte vorbei ist, bekommt man als erfahrender Petrijünger ein Gespür dafür, wo die Hechte ihrer Beute auflauern.

Sie bevorzugen Standorte, die ihnen immer wieder ein wenig Deckung geben: Wurzelgewirr, Krautbetten, Schilfkanten und im Wasser auflaufende Weidenbüsche.

Angeln Hecht

Folgende Fangmethoden kann man zum Hecht- Angeln anwenden:

Posenangel mit totem Köderfisch, große Pose, Blei- beschwerung, Drilling oder Einzelhaken mit Stahlvorfach für die Raubfische

Spinnangel mit Wobbler, Gummifischen, Spinner oder ausgefallene Kunstköder.

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