Angeln Lippesee und Tellesee

Angeln am Lippesee

Angeln am Lippesee

Der Lippesee ist ein großer Baggersee, der nordwestlich von Paderborn direkt an der B 64 liegt. Der See mit seiner guten Wasserqualität liegt am Rande der Ortschaft Sande und hat an Fischbesatz etliches zu bieten. Mit dem Spinnfischen kann man durchaus auch eine kapitale Bachforelle mit einem Gewicht von 8 Pfund fangen. Auch den Hecht, Zander und Barsch kann man im Spätsommer mit Kunstködern beikommen.

Was sonst noch im Lippesee und Tellesee zu angeln ist

Karpfen: Die Bartelträger sind die Nummer eins bei den Friedfischanglern. Im Schnitt wiegen die Karpfen von 4 bis 8 Pfund. Auch 30 Pfund schwere Spiegelkarpfen sind im Lippesee vorhanden, die im Drill richtig einen in Schweiß bringen können. Gute Karpfenruten zur Beangelung sind wichtig, die Karpfen stehen im Telle- und Lippesee zum Saisonbeginn noch recht rief. Deshalb sollte der Karpfenköder in Wassertiefen von 5 bis 8 Meter angeboten werden. Am Lippesee liegen gute Karpfenplätze im Norden oberhalb des Lippeeinlaufs. Im Tellesee ist die Ostseite für das Karpfenangeln zu empfehlen.

Angeln Lippesee und Tellesee auf Schleie

Beide Seen haben einen guten Schleienbestand, die beim Stippangeln als Beifang geangelt werden. Im Tellesee sind gute Fangplätze von Schleien im Westteil, während im Lippesee eher im Norden das Angeln auf Schleien am aussichtsreichsten ist. Es lohnt sich einen Abend vorher die Schleien anzufüttern, um sie dann nach Sonnenuntergang oder am frühen Morgen zu beangeln.

Weißfische angeln: In beiden Baggerseen sind gute Rotaugenbestände vorhanden, wobei die kleineren Fische gleich als Köderfische auf Hecht und Zander verwendet werden können. In den Sommermonaten sind die Brassen sehr aktiv, die bis zu 5 Pfund schwer sind und mit der Matchrute (auch lange beringte Teleruten) gefangen werden können. Die dicken Brassen beißen lieber auf leckere Würmer. Größere Döbel in Schwärmen kann man im Lippesee beobachten, die an den Uferzonen entlang ziehen. Die Döbel kann man mit kleinen Wasserkugeln, einen langen Vorfach und Schwimmbrot als Köder fangen.

Angeln auf Aal: Beide Baggerseen beherbergen auch große Raubaale, die von Mitte Juni bis in den Oktober hinein zu fangen sind.

Angeln auf Barsche: Der Barschbestand im Lippesee ist üppig, allerdings sind große Barsche schwer zu finden. Die Überzahl der Barsche wiegt unter einem halben Pfund. Beste Fangzeiten auf Barsche sind im Mai, Spätsommer oder im Herbst.

Hechtangeln am Lippesee

Angeln auf Hecht im Lippesee und Tellesee: Der begehrte Hecht bis zu 30 Pfund schwer, wurde mit einem toten Köderfisch schon öfters im Tellesee gekeschert. Auch der Wobbler und größere Spinner sind zum Hechtangeln ein guter Köder. Beste Fangzeiten auf Hechte ist zweifellos im Herbst oder auch gleich nach der Schonzeit im Mai, wenn die Fische abgelaicht haben. Im Lippesee sind gute Angelplätze zum Hechtangeln direkt vor der kleinen Staumauer.

Angeln am Tellesee

Der fischreiche Tellesee ist bekannt für seine großen Welse, die in der Tiefe auf Nahrung lauern. In den 80er Jahren wurden etliche Jungwelse ausgesetzt, die heute zu schweren Riesen herangewachsen sein müssten. In den Herbstmonaten lohnt das Fischen auf Raubfische gezielt mit dem Spinnangeln im Tellesee.

Angeln Lippesee auf Zander

Beide Seen haben sehr klares Wasser, was nicht unbedingt für einen guten Zanderbestand spricht. Beim Lippesee sieht das anders aus, denn Zander lieben die Kiesbänke, wo sie zu finden sind. Gleich nach der Schonzeit sind die Zander bissig. Im Schnitt wiegen die Stachelritter von 4 bis 7 Pfund. Ob mit Spinnköder oder Köderfische beides ist möglich, um sie am Haken zu bekommen. Bei der Wasserklarheit im Lippesee muss eine fein aufeinander abgestimmte Ausrüstung (Schnurstärke nicht über 0,25 Millimeter) montiert werden.

Gastkarten zum Angeln Lippesee können erworben werden beim Sportanglerverein Paderborn 1886 e.V., Internet: www.sav-paderborn.de

Foto: Von Art Purée – cc