Krebsgift in Fischen festgestellt
Ab sofort wurde am Saaneufer bei Freiburg auf einer Strecke von 40 Kilometern ein Angelverbot ausgesprochen. Bei einigen Fischen, die bei Anglern sehr begehrt sind, wurde im Fleisch ein großer Anteil des krebserregenden Umweltgifts PCB festgestellt. Wie die Kantonsregierung bekannt gab, sollen die Gifte aus der Mülldeponie bei Hauterive stammen. In den 50er und 70er-Jahren wurden aus Unwissenheit die Überprüfungen ausgelassen, weil es auch damals keine dementsprechenden Vorschriften gab, so der Staatsrat Pascal Corminboeuf.
Das Fischen an den betroffenen Stellen der Saane mit dem Nebenfluss Ärgera wird erst einmal bis zum Ende dieses Jahres bestehen bleiben. Die weiteren Testergebnisse werden dann entscheiden, wie weiter verfahren werden soll. Jetzt sollen auch weitere Deponien auf gefährdete Gifte untersucht werden.
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