Hormonstörung bei Fischen – Durch Sauerstoffmangel Fortpflanzung eingeschränkt

Das Hormonsystem wird bei Fischen durch geringe Sauerstoffkonzentration im Wasser gestört, was eine Behinderung der Vermehrung auslöst. Durch Einleitung von überdüngte Abwässer, wird größeren Meeresgebieten in Küstennähe weltweit der … Sauerstoffgehalt verringert. Die Wissenschaftler warnen um Saydur Rahman von der Universität von Texas in Port Aransas vor Langzeitfolgen. Diesen Bericht kann man in den „Proceedings“ der britischen Royal Society nachlesen.

Fische werden durch Hormonstörung unfruchtbar

Die Wissenschaftler hatten vor der Südküste Floridas in der Meeresbucht (Pensacola) die Sauerstoffkonzentration des Wassers gemessen und die dort zahlreichen Umberfische gefangen. Sie untersuchten die Fische und stellten fest, dass sie kleinere Eierstöcke und Hoden hatten. Dies hatte zur Folge, dass sie weniger Eier und Spermien produzierten als die gleiche Art von Fischen in sauerstoffreiche Gewässer in naher Gegend. Dieses ist der erste Beweis einer Untersuchung, dass eine wilde Fischart in einem Mündungsgebiet durch Sauerstoffmangel in der Vermehrung eingeschränkt wurde. Die Forscher stellten diese ungünstigen Lebensbedingungen im Labor nach und erzielten den selben Effekt. Die Konzentration des Hormons (Serototin) nahm im Hirn der Tiere ab, was weitere Störungen des Hormonsystems zur Folge hatte.

Sauerstoffmangel im Wasser durch Düngemittel

Wenn weniger als zwei Milligramm Sauerstoff in einem Wasser gelöst sind, dann sprechen die Forscher von einer Mangelsituation. In den vergangenen 20 Jahren wurde diese Situation immer häufiger festgestellt. Weil die Flüsse mehr Düngmittel ins Meer befördern, wachsen mehr Algen heran, die beim absterben durch Verfaulung viel Sauerstoff verbrauchen, der dann den Lebewesen fehlt. Das sich dieser Trend noch verstärkt, ist durch Bevölkerungszuwachs vorprogrammiert.

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