Jodgehalt im Fisch
Wer sich gesund ernähren möchte, sollte zweimal pro Woche Fisch essen. Davon einmal Fettfisch wie Hering, Makrele und Lachs. Diese fettreichen Meeresfische haben die sogenannten (Omega-3-Fettsäuren), die sich positiv bei Thrombosen, Cholesterinspiegel auswirken und das Risiko eines Herzinfarktes vermindern. Außerdem ist viel Jod Gehalt im Fisch enthalten, das in den meisten anderen Nahrungsmitteln nur in kleinen Dosen vorkommt und den Jodmangel nicht abdeckt.
Meeresverschmutzung und Überfischung lassen allerdings die Fischbestände schrumpfen. Die Umweltorganisation WWF ruft die Verbraucher auf, sich beim Kampf gegen eine Überfischung der Meere zu beteiligen. Auf der Internetseite unter www.wwf.de gibt es einen Einkaufsberater für Fisch mit 35 Wildfischarten nach einem Ampelsystem bewertet.
Die Umweltorganisation empfiehlt folgende Fischarten zum Verzehr:
Makrelen: Das Fleisch der Makrele ist stark durchblutet und hat bei frischgefangenen Fischen eine rötliche Färbung. Das zarte Fleisch kann gekocht, gegrillt, gedünstet, gebraten oder gebacken werden.
Dorade/Goldbrasse: Die Dorade oder Goldbrasse ist ein Mittelmeerfisch. Die Zubereitung der Goldbrassen werden als Ganzes oder als Filet angeboten, die man grillen, braten, kochen oder dünsten kann.
Hering: Heringe sind Schwarmfische, die mit Netzen in Massen gefangen werden. Bekannt ist die Zubereitung als Grüner Hering, Bismarckhering, geräucherter Hering (Bückling), Brathering und Rollmops (mariniert), Heringe können gebraten, gegrillt, gekocht oder gedünstet werden.
Seelachs: Der Seelachs ist ein guter Jod Fisch und gehört wie der Dorsch/Kabeljau, Schellfisch und Wittling zu der Familie der Dorschartigen. Sein normaler Name ist Köhler. Seelachse können gebacken, gegrillt, gedünstet oder gekocht werden.
Lachs: Der Lachs erreicht eine Körperlänge von bis zu 1,5 Meter und ein Gewicht bis 35 Kilogramm. Er bewohnt den Nordatlantik, Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüsse. In Netzgehäge wird er kurzfristig mit Fertigfutter zur Schlachtung aufgezogen und vermarktet.
Zubereitung: Das Lachsfleisch hat eine feste Konsistenz, das gut zum Braten, Pochieren, Räuchern oder Beizen geeignet ist.
Forelle: Die Forelle gehört zu den lachsartigen Fischen. Sie werden in Süßwasser gezüchtet und sind als Speisefische sehr begehrt. Die traditionellen Fischrezepte sind nach Müllerin Art (gebraten) und Forelle blau (im Sud gekocht). Außerdem können Forellen gebraten, gegrillt, und geräuchert werden.
Zander: Der Edelfisch Zander wird bis zu anderthalb Meter lang und erreicht ein Gewicht bis zu 15 Kilogramm. Mit seinem hellen, saftigen, fett- und grätenarmen Fleisch ist der Zander einer der besten Speisefischen. Zanderfilets können gebraten, gedünstet oder in ganzen Stücken gekocht werden.
Wie erkennt man Frischfisch: Die Verbraucherzentrale gibt Tipps worauf beim Fischkauf geachtet werden muss unter: www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de
1. Foto: fishy
2. Foto: Aennekin






