Eisangler in Russland auf Eisschollen abgetrieben
Trotz Tauwetterwarnung haben Russen ihren Volkssport das Eisangeln ausgeübt. Unter größter Anstrengung haben Rettungshelfer 775 teils angetrunkene Eisangler auf treibende Schollen im Meer gerettet. Wie der Zivilschutz der fernöstlichen Insel Sachalin mitteilte, mussten die Angler erst überredet werden, ihre Angelausrüstungen auf den Schollen zurück zu lassen.
Das Eis hatte sich durch Temperaturanstieg vor der Insel in größere Schollen gelöst, auf denen die Eisangler mit abgetrieben sind. Da einige Männer ein Handy dabei hatten, haben sie den Notdienst alarmiert. Alle Männer wurden durch Hubschrauber und Rettungsboote über Stunden hinweg unversehrt geborgen. Einige Eisangler zeigten Nerven und hatten während der Rettungsaktion seelenruhig weiter gefischt. Das Eisangeln geht aber nicht immer glimpflich davon. Oft sind Tote und Verletzte zu beklagen.
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