Vier Männer aus Sachsen-Anhalt beim Angeln in Norwegen ertrunken
Vier Angeltouristen aus Zeitz sind vor der norwegischen Westküste nördlich der Stadt Trondheim mit einem offenen Angelboot gekentert und ertrunken. Dies teilten die norwegischen Behörden mit, wobei die Unglücksursache noch unklar ist. Es habe jedoch starker Wind im Fjord geherrscht. Alle vier Angler hatten Schwimmwesten getragen. Zur Bergung der Verunglückten wurde ein Hubschrauber und ein Boot eingesetzt. Die Ertrunkenen Opfer, die zwischen 51 und 70 Jahre alt sind, wurden nach Trondheim gebracht.
Die tödlich verunglückten Angler gehörten einer größeren Gruppe einer 20-köpfigen Reisegruppe aus Zeitz an. In Bessaker einem kleinen Ort im Westen Norwegens hatten sie Fischerhütten gemietet. Einer der Angeltouristen aus Sachsen-Anhalt gab über MDR INFO bekannt, dass die Gruppe am Mittwochmorgen mit fünf Booten zum Fischen rausgefahren sind, wobei dann gegen Mittag starker Wind aufkam und eins der Boote kenterte. Die anderen vier Boote brachten sich in Sicherheit.
Es besteht noch keine Pflicht einen Bootsführerschein in Norwegen vorzuweisen. Dies soll bald mit einem Gesetz in Norwegen verabschiedet werden.
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