Archiv für September, 2007


veröffentlicht: 29. September 2007

Neue Bestimmungen beim Bootsfischen in Dänemark

In Dänemark müssen die Führer von Angelbooten ab dem 1. Juni vor dem Auslaufen ihrer Boote alle Petrijünger  an Bord auf einen gültigen Angelschein überprüfen. Dazu wird auch ein gültiger Personalausweis benötigt. Die Identität der Personalien müssen mit dem Angelschein übereinstimmen.

Diese Überprüfung gilt für Angler in den Altersgruppen von 18 – 65 Jahren. Davon sind alle Angelboote, Charterboote und Leihboote betroffen, egal welche Größe die Schiffe haben. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschrift, wird dem Bootsführer ein Strafverfahren oder eine empfindliche Geldbuße von 2.500 Dänischen Kronen (ca. 330 €) auferlegt.

veröffentlicht: 12. September 2007

Hormonstörung bei Fischen - Durch Sauerstoffmangel Fortpflanzung eingeschränkt

Das Hormonsystem wird bei Fischen durch geringe Sauerstoffkonzentration im Wasser gestört, was eine Behinderung der Vermehrung auslöst. Durch Einleitung von überdüngte Abwässer, wird größeren Meeresgebieten in Küstennähe weltweit der Sauerstoffgehalt verringert. Die Wissenschaftler warnen um Saydur Rahman von der Universität von Texas in Port Aransas vor Langzeitfolgen. Diesen Bericht kann man in den „Proceedings“ der britischen Royal Society nachlesen.

Die Wissenschaftler hatten vor der Südküste Floridas in der Meeresbucht (Pensacola) die Sauerstoffkonzentration des Wassers gemessen und die dort zahlreichen Umberfische gefangen. Sie untersuchten die Fische und stellten fest, dass sie kleinere Eierstöcke und Hoden hatten. Dies hatte zur Folge, dass sie weniger Eier und Spermien produzierten als die gleiche Art von Fischen in sauerstoffreiche Gewässer in naher Gegend. Dieses ist der erste Beweis einer Untersuchung, dass eine wilde Fischart in einem Mündungsgebiet durch Sauerstoffmangel in der Vermehrung eingeschränkt wurde. Die Forscher stellten diese ungünstigen Lebensbedingungen im Labor nach und erzielten den selben Effekt. Die Konzentration des Hormons (Serototin) nahm im Hirn der Tiere ab, was weitere Störungen des Hormonsystems zur Folge hatte.

Wenn weniger als zwei Milligramm Sauerstoff in einem Wasser gelöst sind, dann sprechen die Forscher von einer Mangelsituation. In den vergangenen 20 Jahren wurde diese Situation immer häufiger festgestellt. Weil die Flüsse mehr Düngmittel ins Meer befördern, wachsen mehr Algen heran, die beim absterben durch Verfaulung viel Sauerstoff verbrauchen, der dann den Lebewesen fehlt. Das sich dieser Trend noch verstärkt, ist durch Bevölkerungszuwachs vorprogrammiert.

veröffentlicht: 7. September 2007

Island will den Walfang einstellen

Der isländische Fischereiminister kündigte an, keine Fangquoten für die kommerzielle Jagd auf Wale mehr zu erlauben. Das plötzliche Umdenken des Ministers: Walfang lohnt nicht mehr und es existiert kein Markt mehr. Island spekulierte auf den Export, dass Walfleisch nach Japan zu verkaufen, aber dort wollte es niemand mehr haben. Jetzt lagern sogar Tausende von Tonnen in Japans Kühlhäusern und werden zu Hundefutter verarbeitet. In den Gourmet-Restaurants Japans werden anderseits für Gerichte mit Walfleisch sehr hohe Preise verlangt. Japan hat jedoch bedenken, dass Walfleisch aus Island mit Umweltgiften belastet ist.

Island hat im letzten Jahr von den 30 genehmigten Minke- und Finnwalen nur 7 getötet. Die Laborergebnisse von Tests auf Schadstoffbelastungen des Fleisches wurden nicht veröffentlicht, dass keine gute Voraussetzung ist, um aus der Vermarktung der Tiere Kapital zu schlagen.
Neben der kommerziellen Waljagd hatte sich die isländische Regierung außerdem eine Zweijahres-Quote für den so genannten wissenschaftlichen Walfang verordnet. Die wissenschaftliche Jagd auf Wale ist aufgrund einer Sonderklausel der Internationalen Walfangkommission (IWC) leider immer noch nicht verboten. Doch auch die wissenschaftliche Quote von 200 Walen für die Jahre 2003 bis 2005 wurde bis heute nicht ausgeschöpft.

Die Entscheidung des Fischereiministers, keine neuen kommerziellen Quoten zu erlassen, ist zwar ein Anfang, aber ein endgültiges Verbot des Walfangs muss her! Dass keine Notwendigkeit für wissenschaftlichen Walfang besteht, bestätigt auch das wissenschaftliche Komitee der IWC.

Allerdings boomt der Markt für Whale-Watching: Weltweit werden mit Wal-Safaris über 1 Milliarde Euro verdient. Alleine in Island könnte man damit über 100 Millionen Euro jährlich verdienen. Diese Summe käme zustande, wenn ca. 4,5 Prozent aller Greenpeace-Förderer weltweit Island bereisen würden. Voraussetzung dafür wäre natürlich die Einstellung der Waljagd.

veröffentlicht: 6. September 2007

Krebsgift in Fischen festgestellt

Ab sofort wurde am Saaneufer bei Freiburg auf einer Strecke von 40 Kilometern ein Angelverbot ausgesprochen. Bei einigen Fischen, die bei Anglern sehr begehrt sind, wurde im Fleisch ein großer Anteil des krebserregenden Umweltgifts PCB festgestellt. Wie die Kantonsregierung bekannt gab, sollen die Gifte aus der Mülldeponie bei Hauterive stammen. In den 50er und 70er-Jahren wurden aus Unwissenheit die Überprüfungen ausgelassen, weil es auch damals keine dementsprechenden Vorschriften gab, so der Staatsrat Pascal Corminboeuf.

Das Fischen an den betroffenen Stellen der Saane mit dem Nebenfluss Ärgera wird erst einmal bis zum Ende dieses Jahres bestehen bleiben. Die weiteren Testergebnisse werden dann entscheiden, wie weiter verfahren werden soll. Jetzt sollen auch weitere Deponien auf gefährdete Gifte untersucht werden.

veröffentlicht: 3. September 2007

Pferd und Jagd 2007

Europas größte Messe für Reiten, Jagen und Angeln findet dieses Jahr von 29. November bis 02. Dezember in Hannover auf dem Messegelände statt. In den 4 Tagen der Ausstellung werden Aktionen, Informationen, Trends und Neuheiten vorgestellt. Es werden 700 Aussteller aus 15 Nationen erwartet.

Große Angelwelt auf 1.000 qm

Für die Angler wird wieder einiges geboten. Von der Rute bis zur Rolle, vom Köder bis zum Kescher. Zwischen 12 und 16 Uhr gibt es täglich Expertentipps im Vortragsprogramm im Angelforum.

Weitere Informationen: Pferd und Jagd