Winter Zander angeln

Fischen auf Zander

Zander angeln Winter: Ein kapitaler Stachelritter ist sicher im Kescher.

Bei sinkenden Wassertemperaturen im Herbst beginnt eine gute Zeit für das Angeln auf Raubfische. Jetzt kann man gut Zander angeln, wenn man ein gutes Händchen für die Platzwahl hat. In Seen oder in Talsperren verlassen die Zander das Freiwasser und ziehen sich in …

bevorzugte Standplätze zurück. Die Stachelritter folgen jetzt den Futterfischen in den Gewässertiefen von vier bis acht Metern nah am Grund zurück. Jetzt haben die Uferangler gute Chancen am See, die Zander an den ersten Kantenabbrüchen bei Einbruch der Dunkelheit zu fangen. So können Gummifische oder Naturköder direkt an der Abbruchkante angeboten werden

Zander angeln Winter bei Wind

Herrscht starker Wind, ist es besser mit der zugewandten Windseite den See, auf  Zander zu angeln. Das aufgewühlte Wasser zum Ufer hin angetrieben ist sauerstoffreich und bringt Futterfische mit sich. Bei Einbruch der Dunkelheit im Oktober, November und Dezember jagen die Räuber in den Seen auch nah an der Wasseroberfläche und man kann sie gut mit einem Wobbler zum Anbiss verleiten. Die Gummifische zum Zander angeln, sollten in den Farben braun und dunkelgrün sein. Die ähneln farblich den Beutefischen, die von den Barschen im Winter gefangen werden.

Zander angeln Winter im Fluss

In der Winterzeit ziehen sich die Zander aus den Hauptströmen in die strömungsberuhigten Wasserzonen zurück. Das Angeln auf Zander lohnt sich dann in Häfen, Buhnen und in Innenkurven von Flüssen, die strömungsarm fließen und wo sich genügend Futterfische aufhalten. Die Größen von Gummi- und Köderfischen auf Zander kann man im Fluss zwischen 15 und 20 cm anbieten. Mit so einem ordentlichen Happen kann man einen mittleren, wie auch einen kapitalen Zander fangen.

Zander Steckbrief

  • Zander haben einen schlanken und spindelförmigen Körper.
  • Die Raubfische haben einen zugespitzten Kopf.
  • Im Maul haben Zander viele kleine Zähne sowie einzelne Hundszähne.
  • Die Fische haben zwei Rückenflossen. Die erste stachelige Flosse hat 13 bis 15 Strahlen.
  • Die Grundfarbe der Zander ist grünlich grau, der Rücken ist dunkel und der Bauch weiß.
  • Zander lieben eher langsam fließende Flüsse. Gerne halten sich die Raubfische in Seen, Teichen und Kanälen auf.
  • Im Gegensatz zum Hecht ist der Zander lichtscheu. Er lebt im Schwarm am besten im trüben Wasser.

Foto: cc – von frli