Karpfen angeln mit Strategie

Karpfen werden durch ihren Geruchssinn zum Anfütterungsplatz magisch angezogen.

Karpfen werden durch ihren Geruchssinn zum Anfütterungsplatz magisch angezogen.

Wer Karpfen angeln möchte, muss vorher einen attraktiven Futterplatz anlegen. In den viel befischten Vereinsgewässern ist es sinnvoll,  seinen Angelplatz mit Futtermischungen anzufüttern. Ein preiswertes Futter zum Anfüttern der Karpfen ist ….

Bruchmais. Je nach Bedarf werden 1 bis 5 kg Portionen Mais pro Tag mit reichlich Wasser gekocht am Angelplatz serviert. Zum Kochwasser kommen noch einige Esslöffel Salz und eine gute Portion flüssige Maggiwürze hinzu. Ist alles aufgekocht, wird noch etwa ein viertel Liter H-Milch zugegossen.

Das Ganze wird über eine Nacht lang gekühlt und fertig ist ein sämiger Mais-Brei, dem man noch mit einigen Boilies aufpeppt. Das fertige Futter zum Anfüttern auf Karpfen wird an warmen Sommertagen drei Tage vorher in Portionen ins Wasser geschüttet. Die Fische finden sich zielsicher am Angelplatz ein.

Karpfen angeln im September und Oktober

Im September und Oktober haben die Karpfen noch Hunger, denn das Wasser ist noch warm genug. Der Stoffwechsel der Fische ist noch nicht wesentlich herunter gefahren und auf Winter eingestellt. In diesen Wochen sind die Chancen auf dicke Karpfen so gut wie selten zuvor. So wird ein Futterplatz für etwa eine Woche unter Dampf gehalten. Regelmäßig je nach Gewässergröße werden bis zu 3 kg mit Hartmais, Tigernüsse oder Boilies angefüttert. Mit dem Köder Boilies hat man klar die besseren Chancen einen ganz dicken Karpfen angeln zu können.

Lies dazu auch unseren Bericht zum Thema Laichzeit Karpfen – wir beantworten darin unter anderem die Frage: wann Laichen Karpfen?

Foto: cc – Portugal, Barragem do Divor – carp fishing
von muffinn