Schleien angeln im Herbst in Talsperren

Eine prachtvolle Schleie sicher gekeschert.

Eine prachtvolle Schleie sicher gekeschert.

Im Sommer sind die Talsperren gut mit Wasser gefüllt und in den dichten Krautzonen finden die  Schleien genug Nahrung. Dann sind die kraftvollen Fische

schwer zu fangen. Zum Herbst hin ist es besser auf Schleien zu fischen, denn dann sterben die Pflanzen in den Talsperren ab und der Wasserstand ist abgesenkt. Denn jetzt müssen sich die Schleien neue Plätze suchen, um Futter zu finden.

Angelplätze Schleien angeln

Gute Angelplätze um Schleien angeln zu können, sind im September und Oktober die Bereiche von Buchten, die sich zum eigentlichen See hin öffnen. Die Fische halten sich dann vom flachen Wasser zum tiefen Wasser entlang der Scharkanten auf. Die Schleien auch Rotaugen, Rotfedern und Karpfen angelt man in den Buchten, die ausgiebig von der Sonne angestrahlt werden. Da Schleien dämmerungsaktiv sind, sind sie besonders in den Morgenstunden gut zu fangen.

Schleien angeln vorher anfüttern

Die Fische werden mit grobkörnigem Schleienfutter zum Ansitzplatz gelockt. Zwei Teile Schleienfutter, eine Dose Maiskörner, dazu bis zu 3 Dosen Rotwürmer. Der Mais und die Würmer sind auch gute Hakenköder. Eine gute Angelmethode auf Schleien zu fischen ist die Liftmethode mit der Wagglerpose.

Friedfische mit Fleischköder angeln

Auch Friedfrische ernähren sich nicht ausschließlich vegetarisch. Gute fängige Köder sind Frühstücksfleisch und Corned Beef, die man aus der Dose nimmt und in Würfel schneidet. Zum Angeln auf Döbel und Barben ist eine Kantenlänge von etwa 2 Zentimeter nötig. Zur Beangelung auf Brassen oder Schleien ca. 1 x 2 Zentimeter, die man wegen besserer Haltbarkeit aber in der Pfanne anbraten sollte. Eine Hähnchen- und Putenleber in größeren Happen (Hakengröße 2er bis 8er ideal) sind sehr gute Köder zum Winterangeln auf Döbel. Weitere Variationen von Fleischköder können grenzenlos ausprobiert werden, besonders zum Angeln auf Karpfen eignen sich auch Karpfen-Pellets.

Foto Schleie: cc– Von Vasiok1