Angeln auf Barbe, die ein strömungsliebender Fisch ist

Angeln auf Barbe

Angeln auf Barbe, die im Drill ein Kämpferfisch ist.

Die Kampfkraft der Barbe (Barbus barbus) ist unglaublich, aber die die Fische aufzuspüren ist keine so leichte Aufgabe. Die Standplätze und Beißzeiten der

Fische sind Abhängig von Jahreszeiten, Wetterverhältnisse und Wasserstände. An den Wehren der Flüsse bei mittleren Wasserstand oder ablaufenden Wasser kann man Barben am Tage gut fangen. In den Trockenperioden im Sommer beißen die kämpferischen Fische eher erst ab etwa 20 Uhr bis in die Nacht hinein.

Angeln auf Barbe im Fluss

Angelt man an unbekannten Flüssen, muss man erst Stellen auskundschaften, wo Flussbarben vorkommen könnten. Das sind z.B. Wehrpools, flache und schnell strömende Flussabschnitte. Hat man sich für Angelstellen entschieden, kann man an denen mit einem Hanf-Mais-Gemisch anfüttern, besonders mit Hanf fressen sich Barben gerne die Mägen voll. Dann wird über dem Futterteppich noch einige Leckerbissen der Hakenköder (Tauwürmer, Frühstücksfleisch oder Käse, auch Streifen von Pfannkuchen) hinterher geworfen. Eine gute Zeit zum Anfüttern von Barben ist über die Mittagszeit und geangelt wird dann erst gegen Abend. Die Barben kommen häufig in der Abendzeit erst richtig in Fresslaune.

Montage zum Angeln auf Barbe in Flüssen

Barben kann man mit einer simplen Seitenbleimontage am Haken bekommen. Je nach der Strömungsstärke werden zwischen 10 bis 22 g schwere Bleie eingesetzt. Da der Haken direkt an die Hauptschnur geknotet wird , muss das Blei durch einen Stopper auf Abstand (ca. 50 cm) gehalten werden. Lange Quiverruten zwischen 3,30 bis 3,60 mit einer Testkurve von 1 ¼ lb sind ideal zum Barbenangeln, an deren Spitze man in der Dunkelheit ein Knicklicht befestigen kann. Nach dem Einwurf des Köders wird die Rute in einem Winkel von etwa 120 Grad zum Schnurverlauf auf zwei Rutenhaltern abgelegt. So sind auch feine Bisse der Barben gut zu erkennen. Da Barben wilde Kämpfernaturen sind, kann man sich über so einen Fisch erst freuen, wenn er im Netz des Unterfangkeschers zappelt.

Foto: Von Mike Carneycc