Angeln auf Zährte

Die Zährte ist verwandt mit der Nase.

Die Zährte ist verwandt mit der Nase.

Die Zährte wird auch mancherorts Rußnase genannt und fühlt sich in der Barben- und Brassenregion wohl. Ihre schlanke Körperform beweist, dass sie zügig strömende Bereiche liebt. Ein auffallendes markantes Merkmal der Zährte (Vimba vimba) ist ihre Knollennase. Da die Wasserqualitäten in unseren ….

Flüssen (z.B. Donau, Rhein, oder Weser) sich stetig verbessert haben, finden die Zährten günstige Laich- und Nahrungsbedingungen, so dass man sie auch gezielt beangeln kann.

Da selbst große Zährten sehr vorsichtig beißen, wird am besten mit Bissanzeige über die feinen Spitzen einer Feederrute gefischt. Wird in größeren Flüssen gefischt,  sollte man eine Rutenlänge zwischen 4,5 bis 5,0 Meter einsetzen und die Spitze sollte so dünn wie möglich sein. Auf die Hauptschnur wird ein Feederboom aus Metall gezogen, in den ein Futterkorb eingehängt wird. Gestoppt wird der Boom von einem Wirbel, in dessen Karabiner das Vorfach eingeschlauft wird. Dann kann man noch zwischen Boom und Wirbel eine Gummiperle zwischenschalten, die verhindert, dass der Knoten beschädigt wird. Köder für Zährten: Teig-Rezepte, Maden, Würmer, Mais.

Foto: von Piker – CC BY-SA 3.0