Gleich nach der Hecht Schonzeit fischen

Hecht angeln

Hecht angeln zu Beginn der Saison mit orangefarbenen Wobblern fangen gut.

Jetzt im Mai unmittelbar nach der Hecht Schonzeit orientieren sich die Raubfische am ersten Futterfisch. Das ist fast immer in der Nähe der Laichplätze mit üppigem Krautbewuchs. Im flachen Wasser von einem bis zwei Metern Tiefe rauben die Hechte. Jetzt fängt man die Räuber mit großen, schnell geführten Ködern. Die Hechte haben nach dem Laichen viel Gewicht verloren und müssen den Gewichtsverlust schnell ausgleichen. Das Fischen nach der Hecht Schonzeit sind schnelle Köder deshalb wichtig, weil die Fische jetzt besonders aggressiv sind und weniger Gewicht bewegen müssen. Auf langsam geführte Köder reagieren sie weniger. Perfekt sind solche Hechtplätze mit abgestorbenen Pflanzen, die in räumlicher Nähe zu etwas tieferem Wasser liegen. Das sind die Stellen, wo man oft Riesenhechte angeln kann.

Wobbler

Wobbler fangen Hechte.

Das Hecht angeln nach der Schonzeit dafür sind Reizköder Trumpf. Ein langsam, flatternder und taumelnder Löffel übt eine ganz besondere Reizwirkung aus. Zum Fischen kann der Blinker hebend und senkend geführt werden. Weiterhin führen große, geworfene Schwimmwobbler zum Fangerfolg von Hechten. Ebenfalls können riesige, weidenblattförmige Spinnerblätter und schwarzen oder roten Bucktails auf die kapitalen Hechte eingesetzt werden. Diese großen Rotationsköder lassen sich sehr langsam und ganz besonders verführerisch präsentieren. Auch das Hecht angeln mit Pose und Köderfisch ist eine Option. Wichtig dabei ist es, dass man nicht flach genug dabei fischen kann. Die hungrigen Raubfische, vom Ablaichen geschwächt, stehen teilweise unter einem Meter Tiefe.

  1. Foto: Marko Kivelä – cc
  2. Foto: Von hpza