Eine Zandermontage die Fische sicher fängt

Zandermontage

Zander angeln vom Boot aus. – Foto von Jed Owen

Zandermontage mit Köderfisch ohne das der Zander einen Widerstand spürt

Zuerst wird ein Blei an einem Seitenarm montiert. Das hat den Vorteil, falls das Gewicht im Schlamm versinkt, die Schnur noch ungehindert durch den Tönnchenwirbel laufen kann. So spürt der Zander beim Biss keinen Widerstand. An den Wirbel, der den Seitenarm stoppt, wird ein Stückchen monofile Schnur geknotet. Wichtig ist, dass dieses Stückchen etwas länger als der Seitenarm ist. An der monofilen Schnur kommt nun ein Karabinerwirbel, in den das lange Kevlar-Vorfach eingehängt wird. Beim Wurf dreht sich dieses dann wie ein Propeller um den Seitenarm ohne zu verwickeln. Ein großer scharfer Einzelhaken vollendet die Zandermontage.

Zandermontage mit einem Köderfisch

Was es beim Naturköderangeln zu beachten gibt

Der Köderfisch für einen Zander wird mit einer Nadel auf das Vorfach von vorne nach hinten aufgefädelt. Der Haken sitzt im Zandermaul und kann beim Biss so schnell angeschlagen werden. Der Zander verspeist seine Beute immer mit dem Kopf voran. Damit der Köderfisch nicht unbeachtet im Schlamm versinkt, bekommt er eine Füllung aus Kork. Dann kommt noch etwas Blei aufs Vorfach und der Fisch schwebt verführerisch über Grund. Damit der Raubfisch beim Biss keinen Widerstand spürt, dient als Bissanzeiger ein Klettermaxe. Der ist nicht windempfindlich und zeigt selbst zaghafte Zupfer zuverlässig an. Die Stange auf der der Affe sitzt muss absolut sauber sein, damit er beim Biss nicht hängen bleibt. Dann kommen noch ein paar Tropfen Salatöl auf die Stange und der Affe läuft wie geschmiert. Es wird mit geöffneten Bügel und Schnurclip gefischt, damit der Zander ungehindert Schnur abziehen kann. In der Nacht helfen am besten elektronische Bissanzeiger, um Bisse rechtzeitig zu erkennen. Gerade im Dunkeln sind die Pieper eine große Hilfe, wenn mit mehreren Ruten gleichzeitig gefischt wird.

Zander angeln mit feinen Gerät

Viele Angler setzen beim Zander angeln eine schwere Grundrute, 0,35er Schnur, ein Sargblei und ein kurzes Stahlvorfach ein. Dabei sind die Stachelritter in stehenden Gewässern oft extrem vorsichtig, wenn sie den Köder nehmen. Beim Zanderbiss reicht bereits der kleinste Widerstand aus und schon riechen die die Räuber Lunte. Mit feinem Angelzeug werden dicke Zander verführt.

Zandermontage zum Grundfischen mit leichtem Gerät

  • Leichte Karpfenruten mit einer Testkurve von 1 ¾ bis 2 Pfund (Ibs) sind die Favoriten. Ihre weichen Spitzen federn im Drill die harten Schläge des Zanders optimal ab und verhindern so das Ausschlitzen des Hakens.
  • Die Ruten haben bei brenzlichen Situationen noch genug Rückgrat, um einen flüchtigen Fisch noch Paroli zu bieten.
  • Die Karpfenruten von 3,60 bis 3,90 Meter garantieren selbst auf große Distanz noch einen sicheren Anhieb.
  • Sind die Gewässer ohne Hindernisse, geht es noch eine Nummer feiner. Matchruten oder leichte Spinnruten sind dort völlig in Ordnung. Selbst kleine Zander machen da im Drill schon ordentlich Spaß.