Hechte und Zander in Baggerseen anfüttern und fangen

Zander angeln im Winter

Zander angeln im Winter.

Hechte und Zander anfüttern und auch fangen

Die Raubfische werden einige Zeit mit Fischstücken zum Angelplatz gelockt. Dazu eignen sich zerkleinerte Stücke von Süß- und Salzwasserfische. Man legt sich an Baggerseen, wo man die Raubische vermutet, einen Futterplatz an, den man vom Ufer aus anwerfen kann. Da im Sommer die Seen stark verkrautet sind, konzentriert man sich mit der Anfütterung auf die Hechte und Zander lieber vom Spätherbst bis zum Frühjahr hinein. So ist der Boden in den Baggerseen hindernisfrei zum Raubfischangeln. Als Anfütterungsfische eignen sich gut Heringe, Makrelen, kleine Brassen, Rotaugen und Barsche, die zerhakt werden. Diese Mischung wird mit einigen Kilo pro Woche mit der Schleuder in den Baggersee zum Angelplatz befördert. Hechte und Zander anfüttern kann man den gesamten Winter und auch den Frühjahr über. In der Zeit stellen sich immer mehr Räuber am Futterplatz ein.

Mit einfache Posen- und Grundblei-Montagen kann dann die Raubfischangelei begonnen werden. Eine Rute kann man mit kleinen Fischstückchen am 6er Drilling, ähnlich wie beim Anfüttern auslegen. Eine andere Rute wird mit einem großen Fischstück von 25 bis 20 cm auf zwei 6er Drillinge angeboten. Denn beide Raubfische, wie der Zander und Hecht finden sich an den Anfütterungsplätzen mit Sicherheit ein. Am Tag werden Hechte gefangen und am Abend Zander, die meist den Meeresfisch vorziehen.

 In Baggersee angeln auf Hechte finden und fangen

Raubfisch Hecht

Raubfisch Hecht mit Posenangeln gefangen.

Sucht man Hechte in den Baggerseen, die schon nah am Ufer steil abfallende Kanten aufweisen, ist die Posenmontage die sinnvollste Lösung. Denn weite Würfe sind hier nicht nötig. Die Kanten am Ufer sind die bevorzugten Standplätze der Hechte. Die Arbeit besteht hier lediglich darin, die Standtiefe zu ermitteln. Das ist ziemlich einfach: Zunächst sucht man sich ganz gezielt die Seeseite aus, auf die der Wind steht. Denn im Gefolge der Schwebstoffe stellen sich Friedfische und damit früher oder später auch die Raubfische ein. An steilen Scharkanten hat die windzugewandte Seite zusätzlich den großen Vorteil, dass die Posenmontage nur auf die passende Tiefe eingestellt werden muss. Nach dem Auswerfen treibt der Köderfisch dann automatisch bis an den Fuß der Scharkante, das heißt, direkt vor das Maul der Räuber. Beißt nach 20 Minuten nichts, holt man ein, verschiebt den Stopper der Laufpose auf 6 Meter oder auch flacher und wiederholt die Prozedur.

Hier haben wir noch einen Tipp, wie man auch Aale anfüttern und erfolgreich fangen kann.

  1. Foto: Von Dieter Kühl
  2. : Krzysztof Niewolny