Aal angeln im September

Aalangeln im Herbst (September/Oktober), da sind die Fische noch beißfreudig.

Der Aal ist ein begehrter Fisch der Angler.

Aal angeln Herbst

Jetzt im Herbst beginnt der Endspurt mit dem Fischen auf Aal. Wenn die Temperaturen in der Nacht auf 5 bis 10 Grad zurück gehen, ist der Sommer vorbei. Aber in den ungemütlichen kühlen Nächten ist die Aalsaison noch lange nicht zu Ende. Jetzt sind viele Gewässer bis zu 15 Grad noch so warm, so dass die

Aale noch voll in Fresslaune sind. Das Wasser kühlt sich langsamer ab als die Luft, da wird es noch einige Wochen dauern, bis das Wasser die 10-Grad-Grenze erreicht hat.

Wenn ein Mensch einen lebendigen Aal verschlingen würde, überlebt er das nicht.

Der Kormoran ist in der Lage einen großen Aal in eins zu verschlingen, ohne Schaden davon zu nehmen.

Erst dann werden die Aale ruhiger und ziehen sich in ihre Verstecke zurück. Bis dahin kann man seine Aale noch recht gut fangen. Die Schlängler nehmen noch gierig die Köder auf und fressen sich noch für die Ruhephase im Versteck ein dickes Fettpolster an. Ganze Nächte braucht man im September und Oktober nicht mehr auf den Aal zu angeln. Wenn sich in den ersten Stunden nichts tut, kann man seine Angeln einpacken, denn danach ist erfahrungsgemäß nicht mehr viel zu erwarten. Aber Herbstaale sind sie dicksten, wenn man einen am Haken bekommt. Tauwürmer und manchmal auch Käse sind die Hauptköder, die man noch zusätzlich mit Aromen aufpeppt.

Blankaal angeln in der Elbtalaue

Zwischen Schnakenburg und Lauenburg durchfließt die Elbe auf etwa 100 100 Kilometer das Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“. Diese uralte Kulturlandschaft ist ein einzigartiges Paradies für Naturfreunde. Auf über 560 Quadratkilometern findet sich in dieser Flusslandschaft eine Annsammlung von Feuchtwiesen, Altwassern und Auwaldresten. Zahlreiche Buhnen bieten Angelplätze vom Feinsten.

Der Fischbestand der Elbe ist überwältigend. Buchstäblich von Aal bis Zander ist hier alles zu fangen und besonders die Blankaale sind jetzt im Herbst die Zielfische. Im Herbst beginnt der Zug der Raubfische zu ihren Laichplätzen in der Sargosso-See. Gute Ansitzmöglichkeiten bieten die Köpfe der Buhnen, die besonders in den tiefen Außenkurven die Strömung bremsen. Beste Köder einen Blankaal zu fangen sind Wollhandkrabben. Die weichen Krabben sind die besten Aalköder, die man sich vorstellen kann. Mit einem Hakengrößen bis Größe 10 und Stücken von Wollhandkrabben, ist die beste Zeit auf Blankaale zu angeln, von Oktober bis Ende November.

Aal angeln im November

So lange wie die Temperaturen noch so hoch sind wie in den letzten Tagen, so lange sind auch die Aale noch munter. Jetzt beginnt nämlich die Wanderung der Blankaale. Zwar fressen die Raubfische immer weniger, je näher sie den Flussmündungen kommen, denn ihr Verdauungssystem bildet sich zu Gunsten der Geschlechtsorgane zurück. Wer die herbstliche Nachtkühle nicht scheut, kann außer Blankaale auch gleich Quappen angeln.

Die gefangenen Aale sind keine Schnürsenkel, die man oft im Sommer an den Haken bekommt. Aal angeln Montage: Das Gerät sollte stabil, dennoch so sensibel wie möglich gehalten werden. Denn oft genug nagt der Aal nur an dem Köder und lässt sofort los, wenn er Widerstand verspürt. Tauwürmer als Aalköder sind super, doch sollte man sie in Stücken anbieten, die man komplett auf den Haken schiebt. Der Haken sollte nicht zu groß sein. Ein langschenkliger 8er Haken ist vollkommen ausreichend.

Aal angeln mit Speck

Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch Aale lieben es deftig. Geräucherter Speck ist ein Leckerbissen für den Aal. Speck hat alle Eigenschaften, die ein guter Aalköder haben sollte. Er duftet nicht nur verführerisch , sondern hält auch hervorragend am Haken. Das ist besonders beim Fischen in starker Strömung oder beim Meeresangeln, wo weit geworfen werden muss, ein Riesenvorteil. Am besten werden die Speckwürfel mit einer Ködernadel auf das Vorfach gefädelt und bis auf den Haken heruntergezogen. Ganz wichtig: Die Hakenspitze muss frei bleiben. Nur dann kommt der Anhieb immer sicher durch.

Giftige Meerestiere in Australien: Seewespe

1. Foto: Alois Staudacher
2. Foto: cc – Von belgianchocolate