Hechtangeln Herbst, eine gute Jahreszeit zum Fangen

Große Köder für Großhechte.

Hechtangeln Herbst: Ein gieriger Großhecht stürzt sich auf den Kunstköder.

Im Herbst bis zum neuen Jahr hin, sind gute Monate, um auf Hechte zu fischen. Aber wie bekommt man Riesenhechte an die Haken?

Wer einen Großhecht ab einen Meter fangen möchte, sollte immer mit großen Ködern angeln. Köderfische und Kunstköder sollte man ab 20 cm aufwärts zum Fischen einsetzen. Denn für große Hechte ab

10 kg sind handlange Köder keine vollwertige Mahlzeit. Also sollten Angler keine Probleme mit Einsätzen von 30 oder sogar 35 cm langen Köderfischen oder Kunstködern haben.

Hechtangeln Herbst mit großen Ködern

Bei diesen großen Kunstködern zum Angeln auf Hecht wird das Werfen schwieriger, wenn man nicht vom Boot aus schleppen will. Zum Auswerfen braucht man kräftige Ruten mit Wurfgewichten von 80 Gramm. Statt einer Stationärrolle nimmt man gleich eine Multirolle, damit ist man gegen Überschläge und Verwicklungen, die Stationärrollen mit Großködern produzieren, auf der sicheren Seite.

Hechte mögen nicht immer grelle Gummis

Statt mit grellen Ködern sollte man im Herbst mit braunen Gummifischen von 11 bis 16 Zentimetern fischen. Da ihre Fängigkeit weniger von der Farbe, sondern von der Bewegung abhängt, sollte man Modelle aus sehr weichem Material einsetzen. Und statt die Gummis nur einfach einzukurbeln, führt man sie nach oben mit schräg gehaltener Rute. Dabei werden jeweils ein bis zwei schnelle Kurbelumdrehungen gemacht und dann lässt man den Köder zum Grund sinken. Das Ganze wird nach 1, 2, 3 oder 4 Sekungen wiederholt.

Dann kommen die Bisse zu 90% nicht beim Kurbeln, sondern in der Absinkphase. Die Bisse vom Hecht sind dann aber schwer zu erkennen. Man spürt nur ganz kurze Rucke oder leichte Zuckungen in der Schnur. Bei diesen Wahrnehmungen sollte ein Angler dann sofort anschlagen. Wichtig bei dieser Angeltechnik ist, dass mit einer geflochtenen Schnur (ideale Schnüre von 0,12 bis 0,18 mm) gefischt wird.

Angelmontage für das Hechtangeln Herbst

Für große Naturköder ist auch ein stabiles Gerät zu empfehlen. Karpfenruten ab 3-Ibs-Klasse aufwärts sind die Richtigen. Mit solchen Ruten kann man auch einen 200 Gramm schweren Köderfisch noch gut auswerfen. Wer mit solchen Großködern fischt, fängt natürlich weniger Hechte, denn Riesenhechte sind in Gewässern nicht so zahlreich gesät. Beißt aber ein Hecht, dann kann man davon ausgehen, dass es ein wirklich Kapitaler ist.

Foto: cc – Marko Kivelä