Angeln auf Zander mit Gummifisch

Zander

Angeln auf Zander

Um die Zander mit dem Gummifisch oder Twister fangen zu können, ist das Wichtigste, die Führung des Köders. Ein Angler muss wissen, wie der Köder sich durch das

Zupfen der Rutenspitze am Grund verhält. Da Zander vorwiegend in Grundnähe rauben, braucht der Gummifisch nur kurze und flache Sprünge machen. Die Bisse der Raubfische erkennt man bei ganz vorsichtigen Zupfern nur mit der Rutenspitze. Hüpft der Gummiköder bis zu ca. 40 cm weit, kann ein Zander im trüben Gewässer, die vermeintliche Beute noch gut verfolgen und im richtigen Augenblick zupacken.

Richtige Führung des Gummifisches zum Angeln auf Zander

Immer auf Tuchfühlung bleiben, um zu erkennen wie weit der Köder nach einem Zupfer schwebt und wann er wieder Grundberührung bekommt. Der Kontakt zum Köder muss ständig gehalten werden. Beim Zupfen spürt man die kleinsten Bisse an der Rutenspitze und es muss sofort der Anhieb gesetzt werden. Nach einer gewissen Übung bekommt man auch das Gespür während der Absinkphase den Köder auf Fühlung zu halten, um bei einem Zanderbiss sofort zu reagieren.

Das ganze Geheimnis zum Erfolgreichen Angeln auf Zandern ist, die Schnur nach den Zupfern nicht zu lange schlaff werden zu lassen, weil man dann keine Widerstände spürt.

Angeln auf Zander in Flüssen

In den Flüssen fischt man auf die Stachelritter am besten auf Kiesbänken und an Ausläufen der Gumpen, wo Zander auch in sehr flachem Wasser den Futterfischen nachstellen. Auch muss das Wasser im Auge behalten und oft hört man auch schon im Dunkeln, dass die Zander an der Oberfläche lautstark rauben. Beim Nachtangeln kommen auch starke Zander in der Dunkelheit direkt in Ufernähe.

Zander angeln in Buhnen

Das Spinnfischen an Flussbuhnen erfordert ein gutes Auge. Man muss den Strömungsverlauf und die Standplätze der Zander lesen. Der Kopf, die Ränder und der Kessel sollten unter die Lupe genommen werden. Tagsüber und in der warmen Jahreszeit lauern die Zander oft nahe der Hauptströmung. In der Dunkelheit und auch zur kalten Jahreszeit stehen sie meist in den ruhigen Randbereichen. In den Sommernächten fängt man die Raubfische direkt im Buhnenkessel. Die Zander folgen den Futterfischen dann bis in knietiefes Wasser. Dann kann man mit dunklen Schwimmwobblern wahre Sternstunden feiern.

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Foto: cc – Von Gil Costa