Nachtangeln auf Zander

Angeln auf Zander

Angeln auf Zander in der Nacht.

Der Zander ist nicht so ein Augenräuber wie der Hecht, den man am Tag oder auch in der Nacht fangen kann. Zander angelt man zu 90 Prozent mehr, wenn die

Dunkelheit hereinbricht. Die ganze Nacht braucht sich kein Angler um die Ohren hauen, denn das Nachtangeln beginnt schon eine Stunde vor Untergang der Sonne und etwa zwei Stunden danach. Wenn man bis dahin keine Zander am Haken gehabt hat, kann man das Angelzeug einpacken und den Weg nach Hause antreten.

Top-Standorte Zander

Gute Angelplätze für Zander sind Unterwassergräben, stark abfallende Kanten, Kiesbänke und Wassereinläufe. Vor allem müssen Kleinfischschwärme vorkommen, denn darin rauben Zander und auch Barsche. Die Futterfische halten sich oft im Flachwasser auf, wo gleich stark abfallende Kanten sind. Das sind hervorragende Angelstellen für die Raubfische, wo man die Köder auslegen kann. Da Zander nachtaktiv sind, kann man mit Bissen in der Dämmerung und in der Nacht rechnen. In der Dämmerung ist es besser, die Zander mit dem Spinnfischen zu beangeln. In der Nacht hingegen mit dem Ansitzangeln mit toten Köderfischen (Lauben, Rotaugen, Rotfedern, Gründlinge und Barsche, Längen von 8 bis 12 cm). Entweder werden die Köderfische mit der Pose angeboten (50 cm über Grund) oder mit der Grundmontage direkt auf dem Gewässergrund.

Nachtangeln Zander mit Tauwurm

In der Dunkelheit beginnt das Zanderangeln auf diesen Edelfisch am erfolgreichsten. Eine gute Variante ist der Tauwurm als Köder. Dieser Top-Köder wird mit der Ködernadel aufgezogen, dessen Fangerfolg man noch mit einem Trick vergrößern kann. Auf halber Höhe verlässt man mit der Ködernadel den Tauwurm und fädelt Styropor-Kügelchen auf und zieht den Wurm erneut auf. Alles muss so austariert werden, das der Tauwurm eine Handbreit über dem Bodengrund schwebt.

Wenn der Auftrieb zu groß wird, wird ein kleines Spaltblei 10 cm oberhalb des Tauwurms befestigt. Das Tauwurmende wird nicht auf den Angelhaken gezogen, sondern spielt im Auftrieb verlockend in der Strömung dicht über dem Grund. Wenn der Zander den Tauwurmköder annimmt, wird der Anhieb erst gesetzt, wenn die Angelschnur ein gutes Stück von der Rolle gelaufen ist. Wichtig ist, das die Schnur widerstandslos durch das Laufblei abziehen kann.

Foto: Von helticc

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