Fischen auf Wels, Europas größter Süßwasserfisch

Mit so einem goßen Maul, kann ein Wels locker einen Köderfisch von 1 kg verschlingen.

Mit so einem goßen Maul, kann ein Wels locker einen Köderfisch von 500 g verschlingen.

Riesenwelse haben ein großes Maul, sechs Barteln und einen massigen Schädel. Welse sind begehrte Fische, die Angler gerne fangen möchten. Die Fische sind ….

mittlerweile auch in deutschen Flüssen und Seen zu großen Giganten herangewachsen.

Die besten Gewässer, wo man Waller fangen kann

Das ist der Ebrostau in Spanien, der Po in Italien, sowie Frankreich mit der Saône. In Deutschland fängt man Großwelse in den großen Strömen in Donau, Rhein, Elbe, Oder, Mosel, Saar und im Neckar.

Köder zum Wallerangeln

Angeln mit Pellets auf Welse, damit werden viele Fische gefangen. Durch das Fischen auf Karpfen mit Pellets haben sich auch die Welse an diese Köder gewöhnt. Ein weiterer Top Köder für Welse sind Tintenfische, die man in Supermärkten günstig kaufen kann.

Jahres- und Tageszeit zum Wallerangeln

Da Welse warmes Wasser lieben, kann man sie ab einer Wassertemperatur von 10º C befischen. In den Monaten Mai, Juni, Juli, August September und Oktober können Welse in deutschen Gewässern gefangen werden. Welse werden am Tag in tiefe Löcher und Rinnen am Rande von Strömungen beangelt, da sie sich dort bis zur Dämmerung aufhalten. Am Abend dagegen fängt man Welse in flacheren Zonen, da sie dann auf die Suche nach Nahrung gehen.

Wie ein Eropäischer Wels auf Raubtour geht

Vom Hecht weiß man, dass er seine Beutefischen auflauert und vom Zander, dass er ein vagabundierender Jäger ist. Aber wie beansprucht ein Wels sein Revier? Lauert er oder jagt er seine Beute? Von Wissenschaftlern wurde wurde ein Experiment erarbeitet. Sie haben 5 Welse zwischen 7 bis 16 kg mit Sendern versehen und ließ im Ebro-Stausee wieder schwimmen. Nach einem Monat spürte man sie mit Empfangsgeräten wieder auf.

Es gab erstaunliche Erkenntnisse

Obwohl die Welse aus dem Wasser herausgenommen wurden und die Strapazen der Markierung gut überstanden hatten, sind die Fische alle wieder zu ihren alten ufernahen Unterständen mit dichtem Pflanzenbewuchs oder Steinen zurückgekehrt. Also können sich die Welse gut orientieren.

Der Wels kann sich gut orientieren

Die Bewegungen der Welse wurden 9 Tage lang verfolgt und dokumentiert. Die Raubfische waren am Tage kaum aktiv und blieben in der ersten Tageshälfte fast immer in unmittelbarer Nähe ihrer Standplätze. Erst am Nachmittag begannen sie langsam aktiv zu werden und das steigerte sich erbeblich bis in die Nacht hinein. Dabei machten die Welse ihre Beutezüge in alle verschiedenen Richtungen. Meist zogen sie Runden, bei denen sie sich nur 200 bis 200 Meter von ihren Unterständen entfernten, teilweise waren es aber auch Entfernungen von bis zu 700 Metern. Das bedeutet, dass Welse sich nicht nur gut orientieren können, sondern auch feste Reviere beanspruchen. Sieht oder hört man einen Wels an der Oberfläche rauben, kann man davon ausgehen, dass der Fisch dort regelmäßig raubt.

Eine gute Strecke von Welsfängen. Es müssen nicht immer Riesenwelse sein.

Spinnfischen und Ansitzangeln auf Wels

Das Wallerangeln funktioniert gut mit XXL-Formaten mit großen Köderfischen, Wobblern und Gummifischen. Erste Wahl sind durchaus pfundschwere Weißfische, die am Grund oder im Mittelwasser angeboten werden.

Wallerangeln mit Gummifische

Sind besonders viele Rotaugen im Fluss, kommen sieben bis zehn Zentimeter lange Shads zum Einsatz. Bei einem Brassenbestand, die dem Wels als Hauptfutterfische dienen, benutzt man XXL-Gummis in Handlängen-Format. Auch am italienischen Po un dem spanischen Ebro sind Shads in einer Länge von 20 bis 25 Zentimeter zum Welsangeln die richtigen.  Grundsätzlich gilt an allen Gewässern die Faustregel: Je höher die Wassertemperatur, desto größer der Köder. Dabei spielt die Farbe eine geringere Bedeutung, denn der Wels ist kein Augenräuber, er reagiert mehr auf die Bewegung des Köders.

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Foto Waller: cc – Von Andrea Janitzki