Angeln auf Störe in Forellenseen

Angeln auf Stör

Angeln auf Stör

Störe patrouillieren oft am Rand von Forellenteichen. Gründeln die Fische mit ihrem unterständigen Maul nach Nahrung, steigen

Blasenspuren an die Wasseroberfläche auf. Diese Störe sind Zuchtfische, die von den Fischmeistern in den Teichen ausgesetzt worden sind.

Die Raubfische sind mit Pellets herangewachsen und lassen sich gut mit Aufzuchtpellets fangen. Den Köder befestigt man am starken 8er Haken mittels Pelletsband aus Silikon. Die Pellets werden zusätzlich mit Fischöl und Fischmehl überpinselt. Zum Stör angeln ist der intensive Geruch zum Köder anziehend.

Störe aus dem Angelsee fangen

In deutschen Angelseen schwimmen mittlerweile Störe bis über 200 cm Länge und über 90 kg Gewicht. Meistens handelt es sich dabei um Zuchtstöre. Das sind wahre Riesen mit der Kraft von Bären. Um es mit diesen Kraftmaschinen aufnehmen zu können, braucht man nicht nur kräftiges Gerät, sondern auch die richtigen Montagen. Es sind große Raubfische, die man mit halben oder ganzen Sardinen als Köder am Haken bekommt. Die Köderfische werden aber nicht wie beim Angeln mit Pellets oder Boilies an überdimensionierten Karpfen-Montagen gefischt, sondern an ganz leichten und sensiblen Laufblei-Montagen. Oft muss man den Köder öfters wechseln, weil kleinere Fische diesen bis aufs Gerippe abknappern.

Montage zum Störe angeln

Gefischt wird mit Pose oder mit einem Grundblei, wobei der Köder auf Grund liegt. Da die urigen Fische eine ordendliche Kraft nach dem Anbiss entwickeln, wählt man eine 22er bis 25er Monofilschnur aus. Mit einer Freilaufrolle zu angeln besitzt den Vorteil, dass ein kapitaler Stör mit dem Köder frei abziehen kann. Mit dieser Angelmethode muss man auch immer mit fette Karpfen rechnen.

Foto: Von adam gastoncc

Angelmetode Raubfische: Spinnangeln in kleinen Flüssen