Aalangeln im Flachwasser

Nachtangeln auf Aal

Nachtangeln auf Aal – Foto von Nick Fithen

Aale halten sich zwar in tiefen Gumpen in Verstecken auf, die ihre Tageseinstände sind. In der Dunkelheit ziehen sich die Schlängler zu denRieselstrecken und sauerstoffreiches Rauschen hin, um Kleingetier und Brutfische zu fressen. Im Niedrigwasser zwischen den Steinen der Rauschen, wenn der Fluss müde dahin rieselt, kann man Aale mit leichten Bleien beangeln, mit denen man eine bessere Bissanzeige hat.

Auch im ganz flachen Wasser, dass glasklar und ruhig durch die Ebene hahin fließt, weisen oft einen reichen Bestand an Wasserpflanzen auf. Dort unter den Pflanzenblättern sind auch die Ruhezonen Aale. Wer seine Köder in der Nacht dort auslegt wird seine Aale fangen. Voraussetzung ist, dass man mit stabilen Gerät angelt (30er Mono als Vorfach, 33er Hauptschnur und eine starke Grundrute).

Können Fische riechen?

Der Aal hat eine Supernase mit seinen langgestreckten Nasenhöhlen. Er nimmt einen Fingerhut voll Rosenöl wahr, in die Wassermenge des Bodensees gemischt.

Eine recht gute Nase hat der Karpfen. Wenn er schwimmt, wird Wasser durch seine Nasenhöhlen bewegt und er registriert automatisch den Geruch von Nahrung.

Der Hecht ist kein Nasenfisch. Das sieht man an seinen kleinen Nasengruben, deren Ein- und Austrittsöffnungen nahe beieinander liegen. Der Fisch raubt eher mit dem Auge.

Mit Duftstoffe Fische fangen

Viele Angler glauben an Duftstoffen und setzen verschiedene Variationen beim Angeln ein. Tatsächlich suchen die meisten Fische ihre Nahrung mit der Nase als mit den Augen.

Aalangeln: Bester Aalköder
Hinweis: Zander angeln im Sommer mit Naturköder