Hechte mit Streamer angeln

Gute Hechtzeit ist mit der Monat Dezember.

Die beste Hechtzeit ist der Monat Mai, September, November und Dezember.

Besonders mal einen Riesenhecht zu drillen und an Land zu ziehen, reizt einen Angler außerordendlich. Oft lauern die Raubfische in sicherer Deckung auf Beute (z.B. unter knorrigen Wurzelgeflecht, versunkene Baumstämme oder Seerosenfelder) und daher sind diese Plätze schwer zu befischen. Hat man einen Wurf mit dem ….

Spinner oder Wobbler so platziert, dass ein Hecht aus seiner Deckung hervorschießen könnte, so muss der Köder viel zu schnell eingeholt werden, damit er nicht für immer irgendwo hängen bleibt. Gerade dort, wo ein Großhecht lauert, muss man ganz langsam fischen.

Hechte fangen mit langsam geführte Streamer.

Hechte fangen mit langsam geführte große Streamer.

Dafür kommt nur ein idealer Kunstköder infrage, ein großer Hechtstreamer. Die Hechtstreamer sind bis zu 20 cm lange Fliegen, die auf Einzelhaken bis zur Größe 6/0 gebunden werden. Beim Binden dieser Art von Streamern sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hechte sind an der Fliegenrute großartige Kämpferfische.

Hechte halten sich an sogenannten „Hots-Spots“, wo viele Futterfische vorkommen, sogar einige Monate auf. Und das nicht alleine, denn oft stehen mehrere Hechte an diesem Platz. Das widerlegt die Theorie vieler Angler und Hecht-Buch-Autoren dass ein Riesenhecht keine Artgenossen in seiner Nähe duldet. Hat man an einer Stelle schon einen Hecht gefangen, sollte man genau hier weiterangeln. Denn die Bedingungen für die Räuber sind an diesem Angelplatz gut, um weitere Exemplare am Haken zu bekommen.

1. Foto: cc – Untitled – von Damien Halleux Radermecker
2. Foto: cc – Fishing Flies – von Trout Lore