Zander angeln in Fluss Strömung mit Gummifisch

Gute Angelmonate auf Zander gleich nach der Schonzeit ist der Mai und Juni.

Mit der richtigen Technik und Kunstködern kann man direkt in den Strömungen von Flüssen auf Zander angeln. Für die Raubfische setzt man den über Grund gejiggten Gummifisch ein. Man muss das Bleikopfgewicht an die Strömungsverhältnisse anpassen. In einer Hauptströmung (z.B. im Rhein, Elbe, Oder) angelt man mit schlanken Gummifischen zwischen 10 und 14 cm. Die schlanken Köder haben eine geringere Angriffsfläche und werden nicht so stark von der Strömung erfasst.

Zander angeln mit Gummifisch

Wie schwer die Köpfe sein müssen, muss man ausprobieren. In der Regel fängt man mit einem 20 g Jigkopf an. Man wirft ihn aus bis er zum Grund abgesunken ist. Dann wird der Köder in kleinen Zupfsprüngen herangeholt. Dabei muss man spüren, dass der Gummifisch nach jedem Sprung immer den Grund berührt. Die Absinkphase muss jeweils 2 bis 3 Sekunden dauern, dann hat der Jigkopf das richtige Gewicht. Bei kürzerem Aufsetzen ist der Kopf zu schwer (dauert er länger ist er zu leicht).

Zander angeln mit Gummifisch in Buhnen

In den Buhnen muss beim Zander angeln mit Gummifisch auf die Stärke und aus welcher Richtung die Strömung auf die Buhne trifft geachtet werden. Weiterhin ist es wichtig, ob eine Rückströmung gebildet wird und wie tief der Grund ausgespült ist.

Wenn am Buhnenkopf tiefe Mulden bestehen, dazu an den Strömungskanten ein harter Untergrund vorhanden ist, ist diese Bodenstruktur gut für Zander, die sich dort gerne aufhalten. Egal, ob man an dieser Stelle Zander fängt oder nicht, ist ein Buhnenwechsel nach ca. 1 Stunde zu empfehlen. Um Winterzander zu fangen muss man unbedingt die einsetzende Dunkelheit abwarten, dann werden die Zander munter und gehen auf Beutezug.

Angeltechnik: Jiggen auf Zander

Foto: cc – 280516_snoekbaars_61cm – von Martin Broek