Angeln Helgoland von Booten und Molen aus

Als Beifang beim Dorschangeln wurde von Jürgen ein kapitaler Knurrhahn gefangen.

Als Beifang beim Dorschangeln (Helgoland) wurde von „Jürgen“ ein kapitaler Knurrhahn gefangen.

Für das Hochseeangeln auf Helgoland  sind die Hauptbeute im Sommer natürlich die Makrelen. Vor den Molen streifen die Räuber umher, die man gut mit Meerforellenblinkern an dem Haken bekommt. Von den Molen aus

kann man auch andere Fischarten fangen wie die Meeräsche, Wolfsbarsch , Scholle, Flunder und Dorsch, die den Kleinfischen nachstellen. Die Dorsche fängt man am besten mit schweren Sbirolinos. An einem 2 bis 3 m langen Vorfach wird ein kleiner auftreibender Wobbler befestigt, der angeboten wird.

Sommerfische Makrele und Hornhecht

Mit dem warmen Wasser im Mai kommen dann andere Arten in Molenreichweite. Zunächst der Hornhecht, den man um die Molenköpfe mit der Spinnrute oder mit Fetzenköder hinter der Wasserkugel fängt. Im Juni erscheinen die ersten Makrelen. Die Hauptsaison aber liegt Juli oder August. Vor allem in Dänemark und Niederland kann man Makrelen mit leichtem Geschirr von den Molen aus nachstellen. Die Fische beißen auf kleine Pilker bis 75 Gramm.

In Holland, Dänemark und bei uns wird auch der Wolfsbarsch gefangen, der vor allem im Süden Englands zu Hause ist. Er raubt entlang der Steinschüttungen vor den Molen und lässt sich mit Blinkern und Fetzenköder fangen. Sehr gut geeignet sind schlanke, zweiteilige Meereswobbler. Außderdem fängt man den Wolfsbarsch als Beifang beim Plattfischangeln auf Watt- oder Seeringelwurm. Zu den übrigen Plattfischen gesellt sich im Sommer auch die Seezunge. Kühlt sich das Wasser zum Herbst ab, fängt man in der Übergangszeit ausschließlich Flundern, bevor mit den ersten Frösten die Dorsche und Wittlinge wieder näher an Land ziehen. Der Winter ist dann die Zeit der Dorsch-Angler.

Angeln im Sommer auf Helgoland von den Molen aus, kann viele Fischarten fangen.

Angeln Helgoland im Sommer von den Molen aus, kann man viele Fischarten fangen.

Angeln Helgoland von Molen

Die herausragenden Angelplätze auf Helgoland sind die Molen. Gutes angeln ist möglich vom i-Punkt, von der Ostmole der Badedüne und von den Südmolen am Helgoland Hafen. In den Sommermonaten wird der Hornhecht und die Makrele gefangen. Ganzjährig beißen die Plattfische und Dorsche.

Angeln Helgoland mit Börtebooten

Nach Bedarf laufen meistens am Nachmittag von Südhafen Helgoland Börteboote zum Dorsch- oder Makrelenfang aus. Die Fische sind vom Boot aus in den Tiefen von 20 bis 30 Meter zu angeln. Bis zu 12 Angler haben auf den offenen Angelbooten Platz. Zum Angeln sind handlich, kurze Pilkruten von einer Länge bis zu 2,70 m zu empfehlen. Das Wurfgewicht sollte von 100 bis 200 Gramm betragen. Das Gerät ist bei voller Besetzung auf den Booten sehr umgänglich.

Die frisch geangelten Makrelen werden gleich, von Koch Udo, im Sportboothafen Helgoland zubereitet.

Die frisch geangelten Makrelen werden gleich, von Koch Udo, im Sportboothafen Helgoland zubereitet.

Brandungsangeln Nordsee

Ein gutes Aal- und Plattfischrevier ist ab Mai der Emdener Hafen bis emsabwärts zum Campener Leuchtturm.

Angeln Wilhelmshaven

Die Außenmole am Vorhafen von Wilhelmshaven sind im Sommer prima Angelplätze zum Fischen auf den Hornhecht und Makrele. Die Plattfische werden das ganze Jahr über gefangen. Im Winter fängt man auch einen Dorsch.

Angeln Cuxhaven

In den Hafenbereich von Cuxhaven sind im Winter Dorsche zu fangen. Im Sommerhalbjahr Plattfische, Aale und vereinzelt Meerforellen. Alle Hörns und seewärts gerichteten Strände der Ostfriesischen Inseln sind bekannt für das Brandungsangeln auf Plattfische und Meerforellen.

Süßwasserfischen: Felchen angeln im Bodensee
Angeltechnik. Stellfisch-Angeln
Angeln NRW: Angeln am Baldeneysee

Fotos angeln Helgoland: hobby-angeln.com