Angeln im Winter – Friedfische angeln

Friedfische angeln im Winter

Angeln im Winter ist nicht jedermanns Sache. Kein Wunder, denn die Kälte macht das Angeln schwieriger und die Fische sind passiver. Für das Fischen auf Friedfische in der dunklen Jahreszeit muss das Angelmaterial deutlich verfeinert werden. Das heißt dünnere Schnüre, kleinere Haken, leichtere Posen und weniger Blei.
Das alles aber genügt nicht, sondern neben der Montage muss man ein spezielles Winterfutter zum Anfüttern anbieten. Ein für den wesentlichen Angelerfolg auf Friedfische angeln im Winter ist die Farbe des Futters. Im Sommer werden die Fische mit Anmischung durch helles Futter zum Futterplatz angelockt. Im Winter angeln dagegen verscheucht man eher die Fische mit hellen Futter auf dem Gewässergrund. In den kalten Tagen ist es besser, den Friedfischen eine dunkelbraune bis schwarzes Mischung mit feiner Struktur anzubieten, weil sie sich damit nicht gleich zu satt fressen. Mit dieser Methode kann man größere Weißfische am Angelplatz erwarten.

Eisangeln im Winter auf Rotaugen/Plötzen

Das Eisangeln auf Hecht und Rotaugen ist von Januar und Februar auf Rotaugen ist direkt unter den Köpfen der Fische möglich. Man bohrt sich über den Standplätzen der Fische mit einem Eisbohrer ein Angelloch hinein. Ist das Wetter zum Eisangeln gut, gibt es kein Problem Rotaugen unter der Eisdecke mit dem richtigen Futter zu fischen.

Was für Angel-Montage benötigt man, um im Winter auf dem Eis zu fischen?

Man braucht nicht unbedingt spezielle Ruten, sondern kann auch leichte Spinnruten von 1,60 bis 2,00 Meter einsetzen, die für Laufposen wegen der Gewässertiefe ausreichen. Auf eine kleine Stationärrolle kommt eine 16er bis 18er Monofile Schnur drauf, keine Geflochtene wegen Vereisung. Mit einem etwa 30 cm langes Vorfach der Stärke von 0,08 bis 0,12 mm und ein 18er bis 22er Haken ist man gut gerüstet. Gute Posen sind Waggler mit der Tragkraft bis 2 g, die man gut ausbleien muss.

Auf was für Köder beißen Rotaugen unter der Eisdecke im Winter?

Im Winter von Januar bis Februar stehen die Rotaugen unter Eis dicht am Grund und der Köder sollte 1 bis 2 cm darüber angeboten werden. Daher ist das vorherige Ausloten der Gewässertiefe sehr wichtig. Als gute Köder für Winter Rotaugen kommen neben Maden und kleine Pinkies, gequollene Partikel (Weizen oder Hanf, Mais) auf dem Haken. Mit dem gleichen Futter wird auch vorher in Maßen angefüttert. Die Rotaugen/Plötzen schmecken im Winter gebraten in der Pfanne hervorragend und sind eine Delikatesse.

Angeltipp: Mörrum angeln auf Lachs
Tipp: Angeln ohne Angelschein
Angeltipp: Angeln Island
Hinweis: Nottinghamrolle