Luftdruck und das Beissverhalten von Raubfischen

Angeln Luftdruck

Angeln Luftdruck: Wenn der passt wird auch gefangen.

Der Luftdruck beeinflusst sicherlich das Beissverhalten von Raubfischen. Vor dem Angeln ist deshalb ein Blick auf das Barometer sinnvoll, ob und wie die Raubfische beißen. Der Zander und der Barsch sind sehr

wetterfühlig. Das liegt wahrscheinlich an ihrer einteiligen Schwimmblase, mit der die Räuber bei einem Luftdruckwechsel nur langsam den Druck ausgleichen können.

Angeln Luftdruck – Wichtig zum Fische fangen

Deshalb reagieren die Fische sehr empfindlich bei schnellen Luftdruckschwankungen. Bei diesen regelrechten Luftdruckabstürzen liegen Zander und Barsche lethargisch am Grund und haben keinen Appetit auf Nahrung. In dieser Zeit ist das Angeln auf die Raubfische weniger erfolgreich. Ein gleichmäßig ansteigender Luftdruck macht den Fischen weniger aus. Die beste Beissfreudigkeit von Zander, Barsch und auch Hecht besteht bei gleichmäßigen und anhaltendem Luftdruck.

Welches Angelwetter zum Fangen von Fischen optimal ist

Wie wird das Angelwetter? Trotz Wetterberichte schlägt uns der Wettergott immer wieder ein Schnippchen. Aber nie ohne Vorankündigung, denn wie sich das Wetter entwickelt, kann man mit ein wenig Erfahrung ganz gut am Himmel ablesen. Wie Wolken zeigen an, wie das Wetter wird.

Ein Wetterwechsel macht Fische unberechenbar

Das Wetter macht sich auf den Appetit der Fische stark bemerkbar. Luftdruckschwankungen drücken das Wasser minimal zusammen. Diese geringe Prozentzahl ist es, die den Fischen auf die luftgefüllte Schwimmblase und damit auf den Magen schlagen. Generell kann man sagen, dass rasch wechselnde Wetteränderungen, egal ob von gut nach schlecht oder umgekehrt, kein Angelwetter zum Fangen von Fischen ist. Ändert sich das Wetter aber aber langsam, so dass die Fische Zeit für einen Druckausgleich haben, bleiben die Fangaussichten auch gut. Am optimalsten sind natürlich längere Perioden mit gleichbleibendem Wetter.

Angeln Luftdruck – Aale sind wetterfühlig

Der Aal ist ein wetterwendischer Fisch. Am besten sind die Fangaussichten während sommerlicher Schönwetterperioden. Naht ein Tiefdruckgebiet, verkriechen sich die Aale, bis es abgezogen ist. Danach sind sie wieder fressgieriger. Auch die Blankaale machen ihren Termin zur Abreise in die Sargassosee zur Fortpflanzung ebenfalls vom Wetter abhänig. In den ersten Novembertagen, wenn es so richtig ungemütlich draußen ist, mit Sturm, Regen und niedrigen Temperaturen, machen sich die Schlängler auf dem Weg. Das ist dann für Spezialisten noch ein überraschendes gutes Angelwetter auf große Aale.

Foto: Von Heather Sunderlandcc