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Die Barbe (Barbus barbus)

Barbe

Äußerliche Kennzeichen Steckbrief die Barbe:

Foto: Barbe

- unterständiges Maul
- 4 Barteln
- hohe, kurze Rückenflosse
- zweireihige Schlundzähne
- After- und paarige Flossen rötlich
- Länge bis 80 cm, Gewicht bis 8 kg

Barben sind typische Flussfische, die meist in Schwärmen über kiesigem Flussgrund leben. In der Sommerzeit sind sie sehr gut im flachen Wasser zu beobachten, sonst jedoch auch unterhalb von Wehren, Turbinen und Mühlschüssen. Typisch ist auch die starke Konzentration in geschützten Flussbereichen, die sie als Winterquartier nutzen. Die Fische stehen dann so eng nebeneinander, dass sie schon gegenseitig berühren.

Obwohl die Barbe sehr vorsichtig ist, eignet sie sich gut zum Angeln, da sie sehr ausdauernd bei Fluchtversuchen nach dem Anbiss ist. Die höchsten Fangchancen hat man von Juli bis November, vorzugsweise in der Dämmerung und nachts sowie bei Regenwetter. Barben ernähren sich hauptsächlich von benthischen Wirbellosen, aber auch von Algen und Kleinfischen.

Tipp zum Barbenangeln mit einer simplen Seitenbleimontage:

Das Blei zum Angeln auf Barbe sollte je nach Strömung zwischen 10 und 22 Gramm betragen. Der Haken wird direkt an der Hauptschnur geknotet und das Blei wird durch einen Stopper auf ca. 50 Zentimeter Abstand gehalten. Zum Fischen ist eine 3,30 - 3,60 Meter lange Quiverrute mit einer Testkurve von 1 1/4 lb, an derer Spitze ein Knicklicht befestigt wird, gut geeignet. So kann man die Bisse in der Dunkelheit optimal erkennen. Nach dem Wurf wird wird die Rute in einem Winkel von ca. 120 Grad zum Schnurverlauf auf zwei Rutenhalter abgelegt. Jetzt kann man die teilweise recht feinen Barbenbisse recht gut erkennen.

Grundangeln auf Barben mit Käse

Eine ganze Reihe von Friedfischen kann man mit Käse verführen, die unter verschiedenen Angelmethoden angeboten werden können. Das ist die klassische Grundrute mit dem Bodenblei, der Match-, Bolognese- oder Kopfrute, mit dem Winkelpicker, der Feederrute oder mit der einfachen Posenangel. Je nach dem Zielfisch kann man ein kleines oder größeres Stück auf dem Haken befestigen. Die passende Hakengröße für die Barbe bewegt sich zwischen 16er Stipphaken und 2er Karpfenhaken.

Zum Barbenfischen dafür ist ein Käseköder gut. Die Barbe liebt schnell fließende Flussabschnitte, was eine entsprechende Auswahl und Behandlung des Köders erfordert. Der Käse darf schließlich nicht von der Strömung vom Haken gerissen werden. Daher kommen nur härtere Käsensorten, wie Edamer, Gouda und Emmenthaler in Frage. In Flussbereiche von Barbenregionen, die schnellfließend sind wird mit der Grund- oder Feederrute geangelt. Den Käse kann man auf zwei Arten aufziehen. 1. Einmal zieht man das Käsestück mit einer Ködernadel über das Vorfach auf einem normalen Haken auf. 2. Der Käse wird mit einer Boilienadel am Haar befestigt, genauso wird beim Karpfenangeln mit einem Boilies verfahren. Das Aufziehen mit der Ködernadel auf das Vorfach hat den Vorteil, dass das Käsestück fest auf dem Haken sitzt und nicht so leicht abgelutscht werden kann. Wenn die Barben sehr vorsichtig beißen, dann kann die Haarmontage angewendet werden.

Neben den Standardködern wie der Rotwurm, Maden und Käse ist die Köcherfliegenlarve (Hydropsyche) ein guter Naturköder zum Fischen auf Barbe. Die Köcherfliegenlarve sollte man auswählen, wenn alle anderen Köder versagen.

Angelmontage Barbenangeln:

Angelmethode auf Barbe  

Rute 
Rolle 
Schnur 
Endmontage  

Haken 
Gewicht 
Köder 
Grundangeln stromab oder quer zur
Strömung mit schwerem Futterkorb auf Barben

330 - 390 Feederrute
Stationärrolle
18er bis 30er
Seitenarmmontage: ca. 30 cm zwischen
Haken und Futterkorb
12er - 8er
s. Endmontage
Frühstücksfleisch, Würmer, Maden und Käse

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