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- hoher Rumpf
- endständiges, gut bezahntes Maul
- auf der ersten Rückenflosse befindet sich ein großer schwarzer Punkt
- Stachelstrahlen in der 1. Rückenflosse
- brustständige Bauchflossen
- After- und Schwanzflosse sind orangegelb bis rot
- Größe: 30-50 cm, Gewicht: bis 4 kg
Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fließenden und stehenden Gewässern vor, sowohl in stilleren Tümpeln als auch in den Oberläufen von Bächen und Flüssen oder in Teichen und Stauseen. Sie bevorzugen Stellen mit üppiger Vegetation, mit versunkenen Bäumen und Unterwasserwurzeln, denn ihre gestreifte Färbung passt sich an solche Licht und Schattenbedingungen an.
Barsche ernähren sich von Krustentieren, Fischlaich , Kleinfischen und Insektennymphen, teilweise sogar vom eigenen Nachwuchs. Flussbarsche verharren in der Nacht bewegungslos am Gewässergrund und vereinen sich erst in der Morgendämmerung wieder zu Schwärmen. Lediglich alte und große Exemplare leben allein.
Wo Wasserpflanzen Deckung bieten sind gute Standplätze der Raubfische. In diesen hängerträchtigen Zonen mit Kunstköder zu fischen ist dort unmöglich. Jetzt bietet sich eine Alternative an, mit dem Krautblinker zu fischen. Die Hakenspitze dieser Modelle werden von einem gebogenen Stückchen Federstahl geschützt und bieten so dem Bewuchs im Wasser keine Angriffsfläche mehr. Wenn ein Biss erfolgt, biegt der Federstahl zur Seite, der Haken wird freigegeben und der Räuber ist sicher gehakt. Der Krautblinker sollte sehr flach und nah an der Oberfläche geführt werden, da die räuberischen Fische fast direkt unter den Schwimmblättern stehen. Nach dem Einwerfen des Köders, kurz bevor er auf dem Wasser auftrifft, sollte der Bügel bereits umgeklappt sein und mit dem kurbeln begonnen werden. Dadurch bekommt der Krautblinker keine Zeit abzusinken. Die Kunst dabei ist es, jetzt mit ruckartigen Bewegungen den Fisch zu Anbeißen zu verführen.
Gute Favoriten sind einteilige bauchige Wobbler mit Barschmuster. Als Alternative kleine sieben bis zehn Gramm schwere dünnblechige und längliche Blinker in den Farben grün/silbern mit schwarzen Punkten. Wenn Twister als Beifänger verwendet werden, haben sich gedeckte Farben (Rauch/Glitter oder Grün/Glitter) besonders bewährt. Gerade im Winter sind aufreizende Streamer: Wie rote und gelbe Töne sehr fangfähig. Wichtig ist es, dass das ganze System gleichmäßig eingekurbelt wird.
Noch ein Tipp zum Barschangeln mit Popper. Man montiert haarige Popper an einer einfachen Laufbleimontage. Als Wurfgewicht verwendet man ein Tiroler Hölzl, was besondern in großen Flüssen keine Hänger verursacht. Das Tiroler Hölzl tanzt über die Steinpackungen und der auftreibende Popper schwebt verführerisch hinterher. In langsamen Bewegungen und mit kleineren Pausen kann man jetzt das Tiroler Hölzl über den Grund ziehen. Um die Bisse der Fisch frühzeitig zu erkennen, sollte die Rute möglichst senkrecht gehalten werden.
Naturköderangeln auf Barsch: Barschangeln mit Mistwurm oder Maden, die sich lebendig im Wasser bewegen, kann kein Barsch widerstehen. Den Köder bewegt man zusätzlich, indem man durch Zupfen der Schnur diesen attraktiver und beweglicher anbietet. Dadurch erhöht sich die Beißlust der Barsche.
| Angelmethode 1 Rute Rolle Schnur Endmontage Haken Gewicht Köder Angelmontage 2 |
Grundfischen auf Barsch 300 - 360 cm Leichte Grundrute bis 30g Stationärrolle 18 bis 22er Laufblei 60 cm über Haken 4 -10er Birnenblei 15 bis 30g Würmer, kleine Köderfische Spinnangeln auf Barsch |
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