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Petermännchen (Trachinus draco) Auch bekannt als: Stachelfisch, Höllenfisch, Weeverfish, Drachenfisch (Dragonfish) oder auch Fjärsing

Petermännchen

Äußerliche Kennzeichen Petermännchen Fisch Steckbrief:

- langgestreckter, seitlich abgeflachter Fisch von max. 40-50 cm Länge
- wuchtiger Kopf mit steil nach oben gerichtetem Maul
- der Fisch hat brustständige Bauchflossen und zwei Rückenflossen
- Rücken und Flanken braun bis graugrüne Färbung, die Bauchseite ist weiß
- auf der Oberseite und an den Flanken trägt das Petermännchen eine Zeichnung
- mit fast parallelen , schräg nach unten verlaufenden schwarzbraunen Streifen
- das große Petermännchen gehört zu den Drachenfischen (Trachinidae) einer
- Familie aus der Ordnung der Barschartigen (Perciformes)

Ein naher Verwandter ist das kleine Petermännchen (Trachinus vipera) auch Viperqueise genannt.

Lebensräume und Fortpflanzung der Petermännchen:

Petermännchen Fische leben im Nordostatlantik, in der Nord-, Ostsee sowie im Mittel- und Schwarzem Meer. Die großen Petermännchen leben bevorzugt in Weichböden mit feinem Sand und sind überwiegend nachtaktiv. Dort graben die sich tagsüber ein, dass nur die Augen und ein kleiner Teil des Schädels aus dem weichen Sand ragt. Aus dieser Lage können sie immer noch schnell genug ihre Beute ohne große Verfolgung blitzschnell überwältigen. Petermännchen ernähren sich von Garnelen, Krabben, Grundeln, Sandaale oder von Leierfischen. Da sie selbst schlechte Schwimmer sind, müssen sie sich auf Tarnung und schnelles Eingraben verlassen. Im Frühjahr suchen sie die flacheren Küstenabschnitte auf, um ab dem Monat Juni zu laichen.

Einen Selbstschutz der Fische lösen die Kiemendeckel und die Hartstrahlen der ersten Rückenflosse aus, wobei die Fressfeinde zuerst einmal mechanich bei unsachgemäßen Zupacken verletzt werden können. Eine weitere Waffe ist eine Giftspritze, die im tiefgefurchten Knochengewebe der Stachelstrahlen durch ein ausgebildetes Giftdrüsengewebe besteht. Wer sich an diesen fünf bis sechs Stacheln sticht, erhält gleichzeitig ein Gift in die Wunde injiziert. Dabei werden die Nerven und das Blut angegriffen. Es entstehen schmerzhafte Endzündungen und Schwellungen. Neben Wundschmerzen kann es zu Kopfschmerzen, Fieber, Krämpfen, und Atembeschwerden kommen. Bei einer Vergiftung sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Angelvorschlag: Angeln kann man Petermännchen mit der Grundangel. Kleinere Haken bestückt man mit Garnelen , Krabben, Sandaalen oder Fetzenköder. Das Fleisch der Fische ist sehr wohlschmeckend. Es ist jedoch ratsam, nach dem Fangen der Fische den Kopf und die erste Flosse sofort zu entfernen.

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