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Seeteufel / Anglerfisch / Baudroie / Lotte / Mönchsfisch (Lophius piscatorius)

Seeteufel

Äußerliche Kennzeichen Steckbrief der Seeteufel:

- Er ist leicht an seinem großen Kopf und Maul erkennbar, der die Hälfte seiner Länge ausmacht
- abgeflachter Körper, zum Schwanz hin verjüngend
- Maul mit mehreren Reihen spitzer nach hinten gerichteter Zähne
- erster Strahl der Rückenflosse zu einer auffälligen an der Spitze fleischig verstärkten Lockangel umgestaltet, die durch bestimmte Bakterien leuchten um Beute anzulocken
- schuppenfrei und weiche Haut, am Rücken bräunlich gefärbt, der Bauch ist weiß
- Augen auf der Körperoberseite

Gewässervorkommen des Seeteufel: Atlantik, Nordsee, Mittelmeer, Seeteufel kommen in küstennahen Gewässern in Tiefen bis zu 600 m vor, während der Laichzeit im Frühling können sie auch in Tiefen von bis zu 1.800 m hinabschwimmen.

Der Seeteufel ist ein seiner Umgebung gut angepasster Grundfisch, der in Küstenregionen und bis in Tiefen von 1.800 Metern lebt, er bevorzugt felsigen, kiesigen oder sandigen Untergrund. Er bewegt sich mit seinen fächerähnlichen Brustflossen und dem breiten Schwanz fort. Ansonsten wartet er getarnt ruhig am Boden und wartet auf Beute, die er dann blitzschnell einsaugt. Der Seeteufel erreicht eine Länge von bis zu 1,7 Metern und ein Gewicht von bis zu 45 Kilogramm.

Laichzeit des Seeteufel: In unseren Breiten laicht der Seeteufel in der Zeit zwischen April und Juni vorwiegend nördlich, westlich und südlich der Britischen Inseln in über 400 Meter Tiefe. Dort laicht er ca. eine Million Eier ab, die zunächst in ein acht bis zehn Meter langes und 15 bis 45 Zentimeter breites violettes Schleimband eingebettet sind. Diese Laichmassen treiben während ihrer Entwicklung frei im Wasser, werden durch den Wellengang in Bruchstücke zerrissen und durch die Strömung weit abgetrieben. Die bizarr aussehenden Larven leben bis zu einer Länge von sechs bis acht Zentimetern pelagisch und gehen dann im flacheren Wasser zum Leben am Boden über. Mit zunehmendem Alter suchen sie dann auch die größeren Tiefen auf.

Gezielt die Großräuber überlisten

Viele Kleinfische in den Fjorden von Norwegen machen den Naturköderangler das Leben schwer. Die Köder werden nach dem Auftreffen auf Grund gleich von den Minifischen attackiert, bevor die Großfische zum Zuge kommen. Um große Lumbs, Heilbutts, Seewölfe, Lengs und Seeteufel zu fangen, sollte man auf Köderfischarten wie dem Hering und die Makrele verzichten, weil sie im Fleisch zu weich sind und von den Kleinen schnell zerfleddert werden. Als Alternative bieten sich 25 – 35 Zentimeter große Seelachse an. In diesen Größenordnungen sind sie in ganz Norwegen mit Makrelensystemen wunderbar an den Haken zu bekommen. Einen 30 Zentimeter großen Köhler kann man gut teilen und diese Stücke einmal am Kopf und das andere Teil am Schwanz an einem großen 2-Haken-Paternoster gut befestigen. Die Köhlerstücke sind sehr reißfest in der Haut und im Fleisch. Auch durch die größeren Haken hält der Köder den kleineren Räubern länger stand. Das wird die Zeit bringen, um einen Kapitalen zu fangen.

Angeln können Hobbyangler den Seeteufel mit Pilkern und Naturködermontagen.

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