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Zackenbarsch (Epinephelinae)

Zackenbarsch

Äußerliche Kennzeichen Steckbrief der Zackenbarsch:

- häufig sehr gedrungen und robust gebaut, hinterer Teil des Körpers seitlich zusammengedrückt

- hat einen starken, hochgewölbter Körper, einen massigen Kopf und ein sehr großes Maul

- Körperhälfte stärker seitlich zusammengedrückt stark muskulöser Schwanzstiel mit kräftiger Schwanzflosse

- von dicken Lippen umrandetes Maul mit einer großen Zahl kleiner und scharfer Zähne, die in mehreren Reihen angeordnet sind, bei einigen Sägebarschen ist das Maul zusätzlich noch mit größeren Fangzähnen ausgestattet

- abgerundete Rückenflosse fast immer durchgehend , im vorderen Teil durch Stachelstrahlen gestützt, Brustflossen und Schwanzflossen abgerundet

- unterschiedliche Färbungen, einige Arten mit kräftigen Farben (z.B. Pfauenbarsch), manche Zackenbarsche können ihre Farben verblassen lassen und passen sich so dem Untergrund an

Lebensräume des Zackenbarsch: Weltweit ist die Familie der Zackenbarsche in allen tropischen und subtropischen Meeren zu finden, einige Arten sind auch in gemäßigten Zonen des Atlantiks und der Nordsee zu Hause. Sie ähneln sich alle in ihrer Form, haben aber unterschiedlichste Färbungen und es gibt weltweit ca. 350 Arten. Der größte Vertreter der Art ist der Riesenzackenbarsch, der im Atlantik vorkommt und bis zu 35 Kilogramm schwer werden kann. Da er ein Meerbarsch ist, gehört er zu der Gattung der Knochenfische. Die kleinsten Barscharten haben eine Größe von 3 cm, wobei die Größten eine Gesamtlänge bis zu 3 Meter aufweisen.

Nahrung: Der Zackenbarsch ernährt sich von Fischen, Krebsen, Muscheln, Hummern, Tintenfische und Kopffüßlern. Einige Arten können bis zu 70 Jahre alt werden. Der Zackenbarsch schluckt seine Beute blitzschnell im Sog unzerkaut herunter.

Laichzeit: Zackenbarsche legen ihre Eier im Freiwasser ab. Andere suchen Laichplätze im Süßwasser auf. Verschiedene Arten sind Folgezwitter (z.B. Juwelenbarsche), wo nach dem Laichen der Weibchen im Alter von sieben bis zehn Jahren eine Geschlechtumwandlung in Männchen erfolgt.

Angelmethoden auf Zackenbarsche: Mit schwerer Bootsrute, Multirolle und mit Naturköder fängt man Zackenbarsche vom Boot aus. Gute Köder sind Heringe, Tintenfische, Krebse, Muschelfleisch, Makrelen- und Köhlerfilets. Die Schnüre sollten schon eine Tragkraft von 40 – 60 Kilogramm aufweisen. Große Zackenbarsche wollen sofort nach einem Anbiss in ihre Verstecke (Riffspalten, Höhlen) flüchten. Deshalb sollte man versuchen, den Fisch stark auf Spannung zu halten und ihn möglichst in tiefere Freiwasser weg von den Felsen zu ziehen. Dann hat man schon fast gewonnen und kann ihn durch Ermündung sicher an Deck bringen.

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