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Die Besonderheit dieser Methode besteht darin, unter Anwendung einer bestimmten Wurftechnik dem Fisch eine Nachbildung eines Insekts oder eines anderen Beutetieres anzubieten.
Als Wurfgewicht dient die sogenannte Fliegenschnur, die verhältnismäßig dick und besonders Beschaffen ist und an deren Ende sich ein verjüngtes Vorfach befindet. Folgendes Gerät wird hierzu benötigt: Rute, Rolle, Fliegenschnur, Vorfächer und eine Auswahl an Fliegen (Kunstködern). Weiterhin erweist sich als zweckmäßig: Fliegenschachtel, Löseschere, Schleifstein, Fliegenfett oder Spray, eine Sicherheitsnadel (zum Lösen von Windknoten im Vorfach), Polarisationsbrille, Watkescher, Watstiefel bzw. Wathose und ein Markspatel zum untersuchen des Mageninhaltes von gefangenen Fischen.
Fliegenruten: Bei den Fliegenruten beherrscht
Rolle: Die Rolle ist bei dem Fliegenfischen das Gerät bei dem man sparen kann. Eine einfache Achsenrolle genügt. Wenn man oft an Stauseen angelt, kann man sich eine mit eineinhalbfacher Übersetzung zulegen. Automatische Rollen sind nicht zu empfehlen, weil sie zu schwer sind.
Fliegenschnur: Das wichtigste bei der Auswahl der Schnur ist, das man wissen muss, ob man seinen Kunstköder an der Wasseroberfläche und dicht darunter oder in Tieferen Wasserregionen anbieten will. Danach richtet es sich, ob man eine schwimmende oder sinkende Schnur benötigt. Günstig ist natürlich, wenn man beide Schnüre bei sich hat und durch einfachen Rollenwechsel variieren kann.
Die Fliegenschnüre werden nach drei Merkmalen gekennzeichnet:
1. Nach der Form L = Level d.h. Parallelschnur DT = Double taper (beidseitig verjüngt) WF = Weight forward (Keule) ST = Single taper (Schusskopf)
2. Nach dem Gewicht 1=3,9 g / 2=5,2 g / 3=6,5 g / 4=7,8 g / 5=9,1 g / 6=10,4 g / 7=12 g / 8=13,6 9= 15,6 g / 10= 18,1 g / 11= 21,4 g / 12= 24,6 g
3. Nach der Eigenschaft also nach der Dichte oder dem spezifischen Gewicht F= Floating (Schwimmschnur) S= Sinking (Nassschnur) I= Intermediate (Neutral, Dichte = 1)
Köder: Im allgemeinen Verwendet man auf Salmoniden vier verschiedene Grundarten von Fliegen. Die Trockenfliege ist so gebunden, dass die Hecheln möglichts rechtwinklig vom Hakenschenkel abstehen. Sie soll an der Oberfläche des Wassers schwimmen. Es gibt verschiedene Sprühmittel, mit denen man die Fliege behandeln kann und sie somit schwimmfähiger macht. Die Nassfliegen haben anliegende Hecheln oder Flügel. Diese Fliege wird meistens dicht unter der Wasseroberfläche geführt. Die Streamer werden ähnlich wie die Nassfliegen angeboten, nur meisstens viel tiefer und in der Bewegung um einiges schneller. Sie sind auch etwas größer und sollen kleinste Beutefischchen vortäuschen. Auch mit Nymphen wird unter Wasser gefischt. Sie werden wie Nassfliegen geführt.
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