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Hat man einmal die bärtigen Barben am Haken, hat man begriffen, was in diesen Fischen an Kampfkraft steckt. Im Sommer fressen die Fische den ganzen Tag, wenn man ihnen ihr Lieblingsfutter serviert. An erster Stelle liebt die Barbe Maden, mit denen man zuerst anfüttern muss. Das geht gut mit einem Futterkorb, der sich selbsttätig am Bodengrund öffnet. Danach erst beginnt das Angeln auf die Barbe. Die Zeit spielt dabei eine große Rolle, das Anfüttern kann bis zu vier Stunden dauern. Dabei wird alle halbe Stunde nachgefüttert.
Zum Einsatz Barbenangeln kommt eine kräftige Matchrute mit durchgehender Aktion und eine kleine Stationärrolle. Eine Fluorocarbonschnur, die 5 kg trägt reicht in der Regel aus. Das Blei je nach Strömung sollte 60 cm vor dem Haken zwischen zwei Posenstoppern fest auf der Schnur sitzen. Ein Vorfach braucht man nicht, der Haken mit der Größe 12 wird direkt an die Hauptschnur geknüpft und mit einigen Maden bestückt.
4 Teile Hanf werden mit 1 Teil Castern angemischt. Die Hanfkörner werden ca. 48 Stunden eingeweicht und dann gekocht bis die Schale aufplatzt. Dazu Salz hinzufügen und die Barben fallen gierig darüber her. Der Haken wird dann mit 3 bis 4 vier Castern beködert. Auch auf Mais beißen Barben gut. Es werden ins Futter ein paar Handvoll Mais vermischt, dann werden zwei Körner an den Haken der Größe 10 angeködert.
Ist das Wasser im Fluss sehr klar, findet man die Barben mit bloßem Auge. Im trüben Wasser sucht man sich die stärksten Strömungen aus, denn die Fische lieben diese Stellen im Fluss wegen höheren Sauerstoffgehalt. Die Barben halten sich in Wehrgumpen und ihre Ausläufe gerne auf. Die Beschaffenheit des Flussbettes ist wichtig, denn die Fische bevorzugen Kies, Sand, und kleine Steine. Hinweis: Angeln auf Barbe mit Kunstköder
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