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Wenn, die Nächte länger als die Tage werden, kann man auch noch gut seine Rotaugen fangen. Stippangler können dann gezielt, die großen Fische aufwärts ab 300 g schwer fangen. Zum Herbst und Winter hin rotten sich große Rotaugen zu größeren Schulen zusammen und suchen tiefere Gewässerbereiche auf. In Flüssen sind das die Buhnenkessel, in Kanälen die Häfen und in Talsperren findet man die Groß-Plötzen in ca. 10 Meter Tiefen, vor steil abfallenden Uferkanten.
Wichtig ist das Ausloten der Tiefen, denn Rotaugen fangen kann man im kaltem Wasser jetzt nur direkt am Grund. Der Köder wird auf Groß-Rotaugen am besten auf großer Tiefe mit der Bolognese- oder Matchrute nur wenige Zentimeter über Grund angeboten. Den Angelhaken sollte man möglichst klein aussuchen. Nach Beißverhalten und Köder kommen Größen zwischen 16 und 20 am 12er Vorfach zur Auswahl.
Im Fluss reagieren Rotaugen auf langsam treibende Köder mit der Verzögerungstaktik. Mit der Bologneserute bringt das Angeln auf Rotaugen/Rotfeder und der Stopp-and-Go Methode viele Fische an den Haken. Gerade, wenn die Pose angehalten wird, steigt der Köder leicht vom Grund auf und wenn dieser wieder zum Grund absackt kommen in diesem Augenblick die Bisse.
In der kalten Jahreszeit lieben Rotaugen grobes Futter und das Anfüttern ist sehr wichtig. In den Angelgeschäften gibt es solches Futter unter der Bezeichnung “Gros Gardons”. Für den Fluss gibt ein klebendes und grobes Strömungsfutter mit Mais und Pellets, dass sich sehr langsam auflöst. Als Mix kann man noch grobes Karpfenfutter, weitere Partikel von Hanf, Weizen, Mais oder Pellets zugeben.
Zum feinen angeln u.a. auf Rotaugen oder Rotfedern mit Maden, knotet man feindrahtige Haken (Größen 10 bis 18) mit einem langen Schenkel an. Die Maden kann man so besser durchstechen und laufen nicht so leicht aus.
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