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Die Schleien beißen den ganzen Sommer über bis in den Frühherbst hinein. In den Herbst sogar noch besser, da sie sich einen Winterspeck anfressen müssen. Typische Schleiengewässer sind flach, schlammig und mit gutem Pflanzenbewuchs behaftet. Ein dichter Krautbewuchs ist beim Schleienangeln ein Problem, denn die Köderanbietung ist sehr schwer möglich. Bei einem Bewuchs von Seerosen geht es besser, da kann man den Köder dicht an die Blätter anbieten. Ist ein Gewässer stark verkrautet, kann man mit einer Krautharke sich Platz verschaffen, um Schleien mit dem Anfüttern zum Ansitzplatz anzulocken.
Ein Posenstopper wird auf die 0,20er Hauptschnur aufgezogen, dann kommt ein nicht vorbebleiter leichter Waggler mit langer Antenne darauf und noch ein Stopper dahinter. Die Schnur muss gestrafft sein, damit die Pose im Wasser steht.
Zwei einzige Bleischrote 1,6 g auf der Schnur müssen auf den Grund vor dem Köder liegen. Wenn, die Schleie den Köder jetzt vom Grund aufnimmt, werden die Bleischrote mit angehoben und der Waggler wächst aus dem Wasser und legt sich sogar hin, bevor die Schleie damit abzieht. Beim abziehen kann man jetzt entspannt den Anhieb setzen und umgeht so die langen Schleienbisse.
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