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Kapitale Meeräschen mit der Feederrute überlisten

In Irland ist es ganz selbstverständlich, dass in Häfen von den Kaimauern aus, von den Einheimischen mit der Feederrute große Meeräschen erfolgreich gefangen werden. In unseren Gewässern ist es üblich, mit einer feinen Posenangel sein Glück zu versuchen, was meistens nicht so erfolgversprechend ist. Dieses kann man mit der Feederrute ändern, weil man den direkten Kontakt zum Köder hat und so schnell genug auf die vorsichtigen Bisse der Meeräschen reagieren kann.

Meeräschen

Die Handhabung ist einfach und erfolgreich: An einer Medium- oder Heavy-Feederrute wird am Ende der 0,20 Millimeter starken Hauptschnur ein Einzelhaken der Größe 10 – 12 geknotet. Als Köder dient ein Herings- oder Makrelenstück. Ungefähr 80 cm über den Haken wird ein kleines Bleischrot festgeklemmt und das Fischen kann beginnen. Jetzt den Köder einfach auf der Höhe der Rutenspitze z. B. von einer Mauer aus, mit geöffneten Bügel zum Grund absinken lassen. Danach die Schnur aufkurbeln, bis sich der Haken mit Köder ca. 1 Meter über den Grund befindet. Wenn die Spitze der Feederrute kurz einige Male nach unten schlägt , beißt ein Fisch. Jetzt muss man frühzeitig den Anhieb tätigen, denn die Meeräschen beißen sehr vorsichtig. Mit dieser Angelmethode muss man, immer die Angel in der Hand behalten, die Rutenspitze beobachten und sehr konzentriert fischen.

Die besten Fangzeiten auf Meeräsche sind in den Morgen- und Abenddämmerungen, wenn die Fische auf Nahrungssuche sind. In den Häfen verstecken sie sich oft unter den Schiffsrümpfen, die man aber durch das Anfüttern hervorlocken kann. In einem Netzsack, gefüllt mit zerhackten Krebs- oder Krabbenfleisch, lässt man diesen mit einer Schnur ins Wasser hinab und die Meeräschen werden so unwiderstehlich angelockt.

Wichtig ist es noch, dass man ein Keschernetz mit Verlängerung benötigt, da manche Kaimauern sehr hoch sind.

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