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Brandungsangeln auf Plattfische - Scholle, Flunder, Kliesche, Stein- und Glattbutt an deutschen Meeeresküsten fischen

Auf der ganzen Welt gibt es über 500 verschiedene Plattfischarten. Für Brandungsangler an der Nord- und Ostseeküste sind ca. ein Dutzend Plattfische relevant. Die bekanntesten sind Scholle, Flunder, Kliesche, Stein- und Glattbutt. Hinzu kommen noch diverse Kreuzungen, die man dann allgemein als „Butt“ bezeichnet, weil man diese Fische nicht richtig einer reinrassigen Art zuordnen kann. Am Tage buddeln sich die Fische im Sand ein, so dass nur ihre Augen alles im Blick haben. So sind sie vor Fressfeinden gut getarnt und können gleichzeitig ihre bevorzugte Beute (kleine Fische, Garnelen, Watt- und Seeringelwürmer) auflauern.

Eine gute Angelmethode diese Fische an den Haken zu bekommen ist das stationäre Grundfischen. Beliebte Angelreviere sind Molen, Kaianlagen und Flussmündungen sowie alle Sand- und Kiesflächen an den Meeresküsten. Die Topköder sind Wattwürmer, Krabben, Seeringelwürmer, kleine Fische (Tobiasfischchen, Sandgrundeln, kleine Aalmuttern, Makrelen- und Heringshappen). Ab März kommen die großen Heringsschwärme an die Küsten und das traditionelle Heringsangeln kann beginnen.

Plattfische

Anleitung zum Angelmontage- System: Man benötigt eine sensible nicht zu harte Brandungsrute und eine Stationärrolle bespult mit einer 0,35er Schnur von ca. 150 – 200 Meter. Da man besonders weit werfen muss, braucht man eine Schlagschnur von 0,50 Millimeter Durchmesser. Am Ende der Schnur befestigt man ein Wirbel, in dem das Buttvorfach mit dem Wurfgewicht eingehängt wird.

Fischen mit dem Buttlöffel: Ein schwerer Blinker, wo man am Ende statt eines Drillings ein beködertes Vorfach anknotet. Der Köder wird jetzt langsam ruckartig über Grund gezupft, wobei die im Sand liegenden Fische durch die Sandwolken und Lichtreflexe aufmerksam werden und den vermeintlichen Fisch verfolgen. Wenn sie die Witterung von dem Naturköder jetzt wahrnehmen, beißen sie zu und man hat sie am Haken.

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