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Angelruten kaufen passend zum Raubfisch

Wer viel zum Fischen ans Wasser geht, der fängt zwar viel, aber die Angelruten werden arg strapaziert. Worauf sollte man bei einer Angelrute kaufen achten? Es gibt viele Angelruten-Arten und im Angelgeschäft sorgen die vielen Ruten für absolute Verwirrung. Es wird von Fachausdrücken wie IM 6-Carbon, Woven Graphite oder M-30-High-Modulus Carbon vom Verkäufer viel geredet, aber welche die richtige Angelrute wirklich ist, wird diese am Wasser erst beweisen müssen.

Angelruten für Raubfische: Beim Angeln mit dem Köderfisch muss man sich zwischen Kraft und Power für Distanzwürfe entscheiden. Daher kommen nur kräftige Angelruten mit hartem Rückgrat zwischen 3 und 3,90 Meter zum Angeleinsatz. Je nach Ködergröße, Bleigewichte und Entfernungen sollten die Wurfgewichte zwischen 30 und 80 Gramm liegen. Zum Fischen auf Wels benötigt man Angelruten mit Wurfgewichten von weit über 100 Gramm. Mit dem Posenangeln auf Raubfische sieht die Angelruten-Auswahl ganz anders aus. Dazu benötigt man wesentlich weichere Ruten mit parabolischer Aktion für gefühlvollere Würfe, damit der Köder nicht vom Einzelhaken fliegen kann. Die Rutenlänge reicht von 2,40 Meter für das Bootsfischen aus. Muss man über Steinpackungen hinaus angeln, sind bis zu 8 Meter lange Setzstöcke (Ködergröße dem Wurfgewicht anpassen) angebracht.

Zum Fischen sind auch Steckruten gut. Dabei sollte man auf die Verbindung achten, eine Überschubverbindung bietet im Gegensatz zu den meisten Zapfenverbindungen besseren und sicheren Halt der Rutenteile. Eine Beringung der Köderfischrute sollte ebenfalls großzügig sein.

Will man mit einer Telerute auf kapitale Raubfische angeln, der sollte auf Modelle mit langem Griff achten und nicht so sehr auf eine kleine Transportlänge. Zielgenaue Würfe und einen sicheren Halt im Drill gewährleistet ein großzügiges Endstück.

Für das Spinnfischen muss beim Spinnruten kaufen beachtet werden, dass die ein hartes Kreuz mit weichen Kopf aufweisen. Ein hartes Kreuz bedeutet beim Blinkern äußerte Schnelligkeit. Schneller sein als der Raubfisch, der den Kunstköder durchschaut und diesen sofort wieder ausspuckt ist damit möglich. Mit dieser Rute reicht ein kurzer Anhieb aus dem Handgelenk aus, so dass der Haken schnell halt im Fischmaul findet. Erst die Mischung aus einer sensiblen Rutenspitze, die beim Twistern wichtig ist und hartem Rückgrat, ist eine Top-Spinnrute. Dazu sollte die Spinnrute noch ein Leichtgewicht sein, um ohne Ermündung der Arme, mehrere Stunden am Tag Würfe mit Kunstköder auf Raubfische getätigt werden können.

Auswahl Spinnuten

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl einer Spinnrute ist die Aktion. Man unterscheidet drei Typen, Ruten mit Spitzen-, semiparabolischer und parabolischer Aktion, jede einzelne deckt spezielle Einsatzzwecke ab. Die parabolische (durchgehende) Aktion, wobei sich die Rute unter Zug bis ins Handteil biegt, eignet sich vor allem zum leichten Spinnfischen auf kurzer bis mittlere Distanz mit den Kunstködern Wobbler, Spinner und Blinker (das sind Techniken mit Selbsthakung).

Die semiparabolische (halb durchgehende) Aktion ist für wunderbare Wurfeigenschaften und Pufferwirkung im Drill für das Allroundspinnfischen ein Kompromiss. Gerade für das große Gummiköder Angebot haben sich Ruten mit Spitzenaktion auf breiter Ebene durchgesetzt. Sie ermöglichen eine optimale Köderkontrolle mit durchschlagender Wirkung beim Anhieb, die speziell beim Jiggen unerlässlich ist.

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