Du bist hier: Startseite > Raubfische > Bootsangeln

Bootsangeln schleppen auf Raubfische

Das Schleppen mit Ködern auf Raubfische hat einen großen Vorteil, denn man kann systematisch große Gewässerflächen absuchen. An unbekannten Seen verschafft man sich beim Schleppen einen hervorragenden Überblick. Man zieht einen Raubfischköder einfach hinter einem Boot her, bis ein Räuber zuschnappt. Der Zielfisch an erster Stelle ist zweifellos der Hecht.

Die richtige Geschwindigkeit beim Bootsschleppen ist so eine Sache, über die man viel diskutieren kann. Die einen fahren im Winter mit langsamer Geschwindigkeit, während andere wiederum zügig über Fischplätze schleppen. Beim Hechtschleppen sollte man aber nicht zu schnell mit dem Boot sein. Am wichtigsten ist, dass der Köder richtig läuft. Das kann man prüfen, indem man den Köder etwa zwei Meter hinauslässt und beobachtet.

Raubfischangel zum Schleppen

Zum Schleppen auf Raubfische braucht man nicht unbedingt eine Spezial-Ausrüstung. Einfache Spinnruten, die nicht länger als 2,70 Meter sein sollten, reichen zum guten hantieren in Angelboote völlig aus. Für die Forelle und Barsch genügen Angelruten mit einem Wurfgewicht von bis zu 50 Gramm. Zum Hechtangeln dürfen dann je nach Ködergröße, Angelruten von Wurfgewichten zwischen 100 bis 120 Gramm, eingesetzt werden. Da die Monofile Angelschnur eine gute Dehnung von bis zu 30 Prozent hat, federt sie hervorragend die Fluchten der Raubfische ab und sollte auf der Stationärrolle bespult sein. Wichtig ist die Raubfischangel in einem stabilen Rutenhalter (z.B. Multitalent) zu stecken, da heftige Bisse oder Hänger zu erwarten sind.

Schleppfischen auf Forelle

Auf Forelle werden kleine Wobbler und Blinker, die ins Beuteschema passen, von etwa fünf bis acht Zentimeter angeboten. Wenn die Forellen an der Oberfläche aktiv sind, werden flach laufende Modelle bis in der maximalen Tiefe von einem Meter eingesetzt. Sind keine Forellen auszumachen, muss man experimentieren, bis in Wassertiefen bis zu sechs Metern. Das gilt auch für die anderen Raubfische. Für den Barsch und Zander sieht das schon anders aus. Diese stachligen Jäger lauern oft am Gewässergrund ihre Beute auf. Daher sind grundnah laufende Wobbler die richtigen Kunstköder.

Valid XHTML 1.0 Transitional

© hobby-angeln.com - Impressum | Kontakt | Über uns

Hinweis: Diese Website verwendet Cookies. Diese Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. Weitere Informationen