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Beste Fang- und Beißzeiten mit Angelmethoden von heimischen Fischen

Aalangeln mit Ködertipp: Von Mai – September, Grundangeln, Tauwurm, Bienenmaden, Hühnerinnereien und kleine Fische. Im Frühjahr, wenn die Weißfische laichen, kann man Aale gut am Tag angeln. In den Uferbereichen und Seerosenfeldern bietet man Mistwürmer an und braucht auf Bisse nicht lange warten.

Aale anfüttern

Aale zum Anfütterungsplatz locken: Aale haben eine superfeine Nase und deshalb lassen sie sich durch ihren feinen Geruchsinn mit der richtigen Futtermischung gut zum Angelplatz locken. Das geht am besten mit einem Fischbrei. Durch einen Fleischwolf dreht man ein paar Weißfische oder Heringe durch, die man mit Paniermehl und ein paar Tropfen Lopckstoffe anrührt und zu Ballen formt. Drei bis vier dieser Kugeln werden vor dem Angeln ins Wasser versenkt. Nach ca. einer Stunde wird nachgefüttert, um die Aale am Platz zu halten.

Fischen auf Äschen mit Angelmethoden: Gute Beißzeiten der Äsche von September - November, Fliegenfischen und Spinnangeln, Kunstköder: Trocken- und Nassfliegen, Nymphen, Spinner

Angeln auf Aland: Wenn im März die ersten Krokusse sprießen, dann ist das eine gute Zeit, um den Aland nachzustellen. Diese bulligen Fische werden auch Nerflinge genannt. Ist der Aland erst einmal im Drill, kämpft er gewaltig, um wieder in Freiheit zu kommen. Wenn er sich dann noch quer zur Strömung stellt, bleibt einem nichts anderes übrig, ihn mit einem 0,10er Vorfach abtreibend zu folgen. Die bis zu fünf Pfund schweren Fische wissen sich heftig zu wehren. Wenn das Wasser im Frühjahr noch kalt ist, kann man den Aland am besten mit einem Futterkorb beangeln, weil dann die Fische einen stationären Köder bevorzugen. Beim Ansteigen der Temperaturen ist das klassische Treibangeln mit Posen und Centrepinrollen überaus erfolgreich. Dazu als Köder zwei bis drei Maden oder aufquellende Brotflocken auf einem 12er Haken (mit Öhrhaken) aufziehen. Die Monate März/April und Juni bis September sind gute Fangzeiten, um Alande zu fischen.

Angeln auf den Bachsaibling mit Fangmethoden: Gute Beißzeiten auf dem Bachsaibling von April - August, Fliegenfischen, Spinnfischen, Trocken- und Nassfliegen, Nymphen, Spinner, Blinker und Wobbler

Tips fürs Barbenangeln mit Empfehlung von Angelausrüstungen: Gute Erfolgsaussichten auf die Barbe zu angeln in den Monaten von August bis Februar, Grundfischen und fischen mit der Feederrute, als Köder eignen sich gut Würmer, Maden, Teig und Käse. Beim Barbenangeln mit dem Futterkorb ist darauf zu achten, dass man ein langes Vorfach von einem Meter zwischen Haken und Korb verwendet. So werden Barben (auch Brassen) wesentlich mehr gefangen, weil bei einem kürzeren Vorfach die Fische eher den Widerstand des schweren Futterkorbs spüren. Die Folge ist, dass die Barben den Köder schnell wieder ausspucken.

Barschangeln mit Ködertipp: Gute Monate auf dem Barsch zu fischen von Mai – Oktober, Schwimmermontage mit Köderfischen, 5 – 8 cm großen Rotaugen, Gründling, Lauben, Kunstköder

Die andere Angelart “Fly only” kapitale See-Barsche vom Boot aus angeln: Nicht mit der klassischen Fliegenrute auf Barsche fischen, sondern mit einem Barsch-Paternoster, an denen sich kurze Seitenarme mit Fliegenimitationen befinden. Am Ende des federleichten Paternosters wird in einem Wirbel nur noch ein kleiner Barschpilker eingehängt. Jetzt kann man die Montage vom Boot aus, gut auf die nötige Tiefe herabgelassen. Je leichter der Barschpilker ist, desto lebhafter spielen die Fliegen im Wasser und wirken anziehend auf die Stachelritter. Die Führungsweise der Fliegen muss man verändern, mal zart, mal hart oder den Pilker am Grund liegen lassen und nur vorsichtig die Fliegen tänzeln lassen. Das Allerwichtigste aber ist, dass in den Barschfliegen ein kleiner glitzender, schillernder Kunststoff (Fachbezeichnung Flashabou) eingebunden ist, um erfolgreich die Barsche zu verführen. Die Farbvariationen der Fliegen spielen dabei keine so große Rolle. Die Modelle können überwiegend aus schwarzem Bindematerial bestehen oder helle Farben mit Federn und roten Farbtupfern. Auch gut abgewachsene Rotaugen werden als Beifang mit dem Barschpaternoster gefangen. Als Rutenempfehlung ist eine leichte und nicht zu lange Rute, die in der Spitze weich abfedert, zu verwenden.

Tipp zum Eisangeln auf Barsche: Die Taktik beim Eisangeln ist, sich möglichst mit mehreren Eislöchern vom Rand des Gewässers, ins Tiefere vorzuarbeiten. Die Barsche stehen zwar in Grundnähe, aber nicht immer an den tiefsten Stellen der Seen. Die Barsche halten sich in tiefen Gewässern gerne in Ufernähe auf, wo die Kanten von 2 – 3 Metern steil abfallen. An diesen Stellen jagen sie den Kleinfischen nach. Durch mehrere Eislöcher in den Abständen von ca. 5 Metern in einer Reihe, erreicht man tiefere Angelstellen, was einen positiven Lichteinfall bewirkt. Gute Köder für das Eisangeln sind z.B. Zocker oder Pilker, die gut reflektieren mit metallischem Glanz. Farbliche Variationen können auch nicht schaden, so kann man die Metallgebilde mit roter, gelber oder grüner Reflexfolie ausprobieren. Über das Internet kann man sich von den großen Eisangelnationen wie Schweden und Finnland, exzellente Miniaturausgaben von Kunstködern beschaffen. Zum konzentrierten Barschzocken an den Eislöchern, sollte man eine spezielle kurze und leichte Rute (z.B. Pimpelrute, ca. 20 - 70 cm lang), die ausschließlich in den skandinavischen Ländern zum Einsatz kommen, einsetzen.

Angeln auf Döbel mit Ködertipp: Döbel angeln kann man ganzjährig mit Treibangeln, Grundangeln, Fliegenfischen, Teig, Mais, Wurm, Kunstköder

Angeltipp auf Forelle mit Beißzeiten: Von April – September beste Zeiten für die Forelle mit Fliegenfischen, Spinnfischen, auch Grundfischen, Maden, Mais, kl. Fische und Kunstköder.

Angeln auf Forellen mit Grashüpfer: Im Hoch- und Spätsommer sind Heuschrecken attraktive Köder zum Forellen fangen. Die Grashüpfer strampeln mit ihren langen Beinen an der Wasseroberfläche so auffällig, dass sie für keine Forellen zu übersehen sind. Sogar große Raubforellen, die sonst Insekten links liegen lassen, schnellen aus ihren Unterständen hervor und stürzen sich auf die zappelnde Beute. Die Hakengröße sollte nicht zu groß sein, um so besser kann man die Forellen angeln. Für Heuschrecken die Größe 6 bis 8, die Größe von 10 bis 12 für die kleineren Grashüpfer. Es ist darauf zu achten, dass man beim Anhaken der Insekten nicht den Leib zersticht. Damit die Grashüpfer an der Oberfläche schwimmend bleiben, führt man den Haken direkt hinter den Kopf durch. Ein Tipp zur Angelmontage Grashüpfer in kleinen Bächen ist nur die freie Leine. Es wird nichts weiter als einen Haken ans Ende der Hauptschnur gebunden und die letzen 30 Zentimeter der Schur werden eingefettet. Mit einer 20er Schnur und einer kurzen Matschrute erlaubt das Eigengewicht der Grashüpfer Würfe von sechs bis acht Meter, die in kleineren Bächen ausreichen.

Hechtangeln mit Ködertipp und Beißzeiten: Von Juli – Dezember sind Hechte zu fangen mit Posenangeln, Grundangeln, Köderfische und Kunstköder. Wenn man auf Angelseen mit Boote auf Hechte fischen darf, kann man sie gut mit einem Echolot aufspüren. Zuerst muss man die Schwärme der Rotaugen und Barsche finden. Den Hechtköder schleppt man dann in der Nähe der Schwärme und braucht auf einen Anbiss der Hechte nicht lange warten. Hechte sind entgegen vielen Behauptungen keine Standorttreuen Fische, sondern sie ziehen, um satt zu werden immer den Futterfischen nach.

Angeln auf den Huchen mit Ködertipps: Gute Aussichten einen Huchen am Haken zu bekommen sind die Monate vom Mai - Februar, Grundfischen, Spinnfischen, Kunstködertipp: Wobbler, Blinker, Gummifische, spezieller Huchenzopf

Karauschenangeln mit Ködertipp: Von März – November, Grundangeln - Mais, Maden, Mistwurm

Beste Beißzeiten zum Karpfenangeln mit Ködertipp: Das Karpfenangeln kann in den Monaten von April – September mit Posen- u. Grundfischen mit Mais, Teig, Boilies, Wurm, Matrix, Kartoffel und Käse. An wenig beangelten Gewässern sind Boilies noch Neuland für Karpfen. Wichtig ist, dass die Hakenköder immer eine Nummer stärker anziehend duften, als die Boillies zum Anfüttern. Die Karpfen werden diese stärker riechenden Köder eher aufspüren.

Der besondere Köder „Tigernut-Boilies“ für Karpfen: Tigernut-Boilies haben die Fangkraft eines Tigers. Die Firma Dynamite hat Tigernut-Boilies entwickelt, mit denen Karpfen unwiderstehlich zum Anbiss verleitet werden. Diese Boilies enthalten echte gemahlene Tigernüsse. Hier werden nicht nur Aromastoffe hinzu gegeben, sondern die Zutaten beinhalten unter anderem Tigernussöl und Zucker, was den Tigernus-Boilies einen süßlichen Geschmack verleit. Der Boilie wurde mit einer porösen Struktur entwickelt, was zur Folge hat, dass die Kugel sofort die Lockstoffe im Wasser abgibt.

Fischen auf Quappe/Rutte mit Beißzeiten und Angelausrüstungsvorschlag: Die Quappe auch Rutte genannt ist in der kalten Jahreszeit von Oktober - Februar besonders mit dem Grundfischen zu empfehlen. Angelköder: Tauwurm, Fetzenköder, Leber und Hühnerinnereien

Rapfenangeln mit Vorschlägen zur Angelausrüstung und Ködertipp: Gute Fangaussichten auf Rapfen von Juli - Dezember mit Fliegenfischen und Spinnfischen, Trocken- und Nassfliegen, Nymphen, Blinker und Spinner. Rapfenangeln im Strom: Besonders heiße Stellen sind die Stömungskanten und Rückläufe, an denen zwei Strömungen aufeinander treffen. Am besten ortet man sie durch Sicht, wenn sie rauben. Der schwere Köder darf nicht in den Schwarm geworfen werden, weil die Fische verscheucht werden. Man muss den Fischschwarm mindestens 10 Meter überwerfen.

Rotfederangeln mit Ködertipp: Die Rotfeder ist gut zu beangeln in den Monaten von April - Oktober mit Grundfischen, Posenangeln, Maden, Rotwürmer, Weißbrot, Mais, Maden und Teig. Rotfedern und Rotaugen kann man durch Anfüttern gut zum Angelplatz locken. Das kann man gut mit puren Maden, was der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Die Maden lose mit der Hand ins Wasser zu befördern ist die einfachste Art, aber man kann auf diese Weise die Maden nicht sehr weit werfen. Diese Form ist nur zum Angeln im nahen Uferbereich möglich. Eine bessere Möglichkeit ist mit der Maden- oder Futterschleuder die leichten Tierchen recht weit vom Ufer aus zu befördern. Diese Art des Anfütterns ist beliebt, wenn man mit der Matchrute Rotfedern oder Rotaugen beangelt.

Das Angeln auf Schleie mit Ködertipp: Gute Beißzeiten von Mai - September, Stippangeln, Grundfischen, Ködertipp: Maden, Rotwürmer, Teig und Kartoffeln

Tipp zum Anfüttern der Schleie: Schleie angeln mit Erfolg, dazu kommen zwei Möglichkeiten in Frage, einmal die Einzelfütterung oder mit Grundfuttermischungen. Wenn die Fische bereits mit den ersten Bissen am Platz sind, beginnt die Einzelfütterung mit Mais, Wurm, Maden oder vielleicht mit ein paar kleinen Futterkugeln. Muss die Schleie aus ihrem Lebensraum heraus erst an dem Angelplatz gelockt werden, dann beginnt man mit der sogenannten Wolkenfütterung mit den herkömmlichen Grundfutter. Um andere Fischarten am Platz fernzuhalten, verwendet man eine sogenannte Betonmischung, die direkt am Grund liegt und nach kurzer Zeit aufbricht. Gute süßliche bindende Zutaten, um die Schleie zum Anfütterungsplatz zu locken, sind Cobra Melasse, Collent, Keksmehl und Waffelmehl. Damit das Futter auf Grund schnell aufbricht, gibt man noch süßliches Polentamais hinzu. Gute Fangergebnisse von Schleien erzielt man, wenn am Abend vor dem Angeln ein kräftiges Futter mit Mais, Maden oder Würmern in 10 bis 15 großen Kugeln angeboten wird. Die Regel lautet, je länger angefüttert wird, desto attraktiver der Angelplatz.

Gewässertipp zum Wels angeln: Wenn man auf Wels angeln will, muss wissen, in welchen Gewässern Welse vorkommen, um sie aufzuspühren. Als wärmeliebender Fisch wird er klare, kalte schnellfließendes Wasser meiden. Ebenso wie Bereiche mit steinigen und kiesigem Untergrund, in denen sich der Wels am Bauch verletzen kann. Genausowenig meidet er Standplätze von undurchdringlichen Schilfgürteln. Zu Hause fühlt sich der Wels in stehenden und langsam fließenden Gewässerabschnitten. Das können Kanäle, kleine Flüsse, Stauseen, kleine Seen bis hin zum großen Strom sein. Gute Bedingungen zumWelsangeln sind all diese Gewässer mit den charakteristischen Merkmalen, wie tiefe und ruhige Stellen, die einen schlammigen Grund besitzen. Dort hält er sich versteckt auf und lauert auf Beute. Trübes Wasser mit üppiger Vegetation an Ufern, wo Baumwurzeln und dicke Äste abgesunken sind, wird sich der Wels gerne als Verstecke aussuchen. Wallereinstände im Fluss sind tiefe Buhnenkessel mit langsamer Drehströmung sowie Vertiefungen, Kolke und Buhnenköpfe unweit der Hauptströmung.

Welsangeln mit Ködertipp: Auf Waller angeln sind die besten Beißzeiten von Mai - September mit Grundfischen und Posenangeln, Köderfisch, Wurmbündel, Fetzenköder, Blinker, Spinner und Wobbler. Wallerangeln mit dem Wallerholz.

Wallerangeln am Fluss mit Boilies oder große Fisch-Pellets: Waller suchen auch angefütterte Karpfenplätze auf und verschlingen diese Kugeln gierig. Erfolgsversprechend sind diese Plätze auch gezielt zum Wallerangeln zu nutzen. Angelmontage: Rutenmodelle von drei Metern mit einem Wurfgewicht von 300 Gramm, robuste Freilaufrollen in 6000er Größe oder Multirolle, eine dicke geflochtene Schnur mit dem Durchmesser vom ca. 0,50 Millimeter, ein Blei vor dem Wirbel 150-200 Gramm, Vorfach Geflochtene von 60 bis 80 Kilo Tragkraft oder Monofile von 1 bis 1,3 Millimeter Durchmesser, Einzelhaken der Größe 7/0 bis 9/0, dazu 30 bis 40 Millimeter dicke Karpfenboilies oder große Fisch-Pellets, davon werden 3-4 Boilies am Haar aufgezogen.

Weißfische angeln mit Baitdropper: Wenn die Weißfische tief am Grund stehen, bietet sich der Baitdropper an. Hier handelt es sich dabei um eine Metalldose mit einem Klappdeckel, der einen speziellen Verschlussmechanismus hat. Befördert man den Baitdropper ins Wasser, wird nach dem Aufsetzen auf dem Gewässergrund der Verschluss geöffnet und die Maden werden ausgeschüttet. Mit dieser Anfütterungsmethode lohnt sich das gezielte Angeln auf Grund, wenn die Brassen, Barben, Rotfedern oder Rotaugen im tiefen Wasser stehen.

Zanderangeln mit Ködertipp: Zanderangeln in den Monaten Mai - Dezember mit Spinnangeln, Grundangeln, Posenfischen Köderfische, Wurm und Kunstköder. Tipp zum Zanderangeln in der Strömung: Für das Angeln in starker Flussströmung sind Grundmontagen zu empfehlen. Das Wichtigste ist, dass bei den Montagen die Zander bei der Köderaufnahme so wenig wie möglich einen Widerstand spüren, da sie sonst den Köder sofort loslassen würden. Eine Laufmontage, bei denen das Blei frei auf der Hauptschnur gleiten kann, dazu eine Freilaufrolle eignet sich gut dafür, dass die Zander nach dem sie den Köder aufgenommen haben ungehindert davon schwimmen können.

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