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Da die Tauwurmpreise ständig nach oben steigen, braucht man keinen Tauwurm kaufen. Der clevere Angler kann seine Tauwürmer selber fangen und zwar nach einem heftigen Gewitterregen bei Dunkelheit (oder bei feuchten Tau in Parkanlagen) auf ausgedehnten Grasflächen. Dann kommt der Tauwurm mit seinem Körper aus seinem Erdloch heraus und liegt auf der nassen Rasenfläche. Mit Licht einer Taschenlampe pirscht man auf leisen Sohlen an den Tauwurm heran und muss ihn blitzschnell ziehend ergreifen, da er sich sonst blitzartig in sein Loch zurück zieht. Da kommen schnell eine ganze Menge vom Tauwürmern zusammen.
Aber wohin mit Tauwürmern? Zum Tauwürmer hältern füllt man einen Maurerkübel (Maurerbütt) halbvoll mit lockerer Gartenerde auf. Auf diese Erde wird eine Schicht geschreddertes Zeitungspapier aufgelegt, dass eine gute Tauwurmnahrung ist. Das zerkleinerte Zeitungspapier muss jedoch vorher einmal im Wasser wegen schädlicher Inhaltstoffe ausgewaschen werden. Das Einweichwasser wird dann entsorgt. Als letztes wird auf das Zeitungspapier ein feuchter Jutesack darüber gelegt. Zum entspannten Angeln hat man jetzt genug billige Tauwürmer.
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